Amadou Haidara hat sich im Champion-League-Achtelfinale zwischen RB Leipzig und Real Madrid (0:1) am Dienstagabend den Ärger der Spanier zugezogen. Die spanische Zeitung Marca spricht sogar von einer „der schmutzigsten Aktionen der jüngeren Vergangenheit“.
Was war passiert? Rund zehn Minuten vor dem Ende verletzte sich Brahim Diaz, Reals Torschütze zum 1:0, bei einem Dribbling ohne Fremdeinwirkung. Mit Schmerzen hob der Spanier die Hand und ging zu Boden.
Gegenspieler Haidara schnappte sich den Ball und spielte - zum Ärger der „Königlichen“ - einfach weiter. Der ehemalige Salzburg-Kicker bediente seinen Kollegen Benjamin Sesko, der plötzlich alleine vor Andrij Lunin stand, jedoch am Real-Keeper scheiterte. Toni Kroos und Co. waren stinksauer. Wutentbrannt lief der Deutsche auf Haidara, der den Ball nicht ins Aus gespielt hatte, zu und schubste den Leipzig-Kicker. Der Schiedsrichter musste eingreifen.
„Geschenk“ ausgenutzt
„Alle verstanden die ‚Botschaft‘ und blieben stehen, außer Haidara, der das ‚Geschenk‘ von Brahim, der den Ball liegen ließ, ausnutzte, um einen gefährlichen Konter einzuleiten“, schreibt die „Marca“, die von einer „schmutzigen Aktion“ spricht. Auch die „AS“ findet deutliche Worte: „Ein unsportliches Verhalten!“
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