Risiko identifizieren

Neue Allianz will Gewalt in Familie eindämmen

Wien
14.02.2024 16:00

Tätlichkeiten im eigenen Heim ziehen sich durch alle Schichten und Altersgruppen - und die Vorfälle häufen sich seit Jahren.

Jedes Jahr spricht die Polizei in Wien 350 bis 360 Betretungsverbote aus. „Das ist eine ziemlich hohe Zahl“, sagt Nina Lepuschitz, Leiterin des Opferschutzzentrums der Landespolizeidirektion Wien. Um die Gewalt im Privaten einzudämmen und Hochrisikofälle zu identifizieren, wurden verschiedene Maßnahmen implementiert.

So gibt es eigene Präventionsbeamte, die extra geschult wurden. Weiters kontaktiert das polizeiliche Opferschutzzentrum Opfer und Täter direkt, um Strategien zu erarbeiten, wie das Risiko der Gewalt minimiert werden kann.

Enge Zusammenarbeit
Hierbei arbeitet die Polizei eng mit dem Gewaltschutzzentrum und dem Verein Neustart zusammen. Bei Letzterem wird seit 2021 die für Täter verpflichtende Gewaltpräventionsberatung im Ausmaß von sechs Stunden durchgeführt, im vergangenen Jahr gab es 3700 davon. „Jene, die sich auf den Prozess einlassen, erreichen wir“, sagt Neustart-Leiter Nikolaus Tsekas. Wichtig sei aber vor allem, die Bevölkerung weiter zu sensibilisieren und dass Opfer von sich aus um Hilfe ansuchen.

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