Jetzt wird's dreckig

Sanchez Vicario rechnet mit ihren eigenen Eltern ab

Sport
08.02.2012 12:32
Die frühere katalanische Weltklasse-Tennisspielerin Arantxa Sanchez Vicario hat schwere Vorwürfe gegen ihre Familie erhoben. Ihre eigenen Eltern hätten sie ausgebeutet und um ihr gesamtes Vermögen gebracht, schreibt die ehemalige Weltranglisten-Erste in ihrer soeben erschienenen Autobiografie.

Es gehe um rund 45 Millionen Euro. "Sie haben mir nichts gelassen, und Schulden beim Finanzamt habe ich auch", heißt es in dem Buch mit dem Titel "Vamos! Erinnerungen eines Lebens, eines Kampfes und einer Frau".

Sie habe sowohl zu ihren Eltern als auch zu den Geschwistern jeden Kontakt abgebrochen, sagt Sanchez Vicario. Marisa, die Mutter der heute 40-Jährigen, wies die Vorwürfe zurück: "Wir haben 20 Jahre für sie gelebt und alles für sie geopfert", erklärte sie am Mittwoch. 

Eltern werden wohl nicht klagen
Rechtliche Schritte planen die Eltern der Ex-Tennisspielerin vorerst nicht. Wie deren Anwalt bekannt gab, wollen seine Klienten das Buch erst einmal zur Gänze lesen. "Sie wollten niemals einen Nutzen durch sie erlangen und sie ist sicherlich nicht mittellos", erklärte der Rechtsberater im spanischen TV.

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