24.05.2005 10:49 |

Vorsicht, Flirt-Falle!

Die 7 Fallen bei der Online-Partnersuche

Der erfolgreiche Online-Flirt will gekonnt sein: Denn auf dem Weg zum Traumpartner verstecken sich gerade beim E-Mailen etliche Fettnäpfchen. Bei der Online-Partneragentur Parship kennt man die Fallen und natürlich auch die besten Tipps und Tricks, diese zu meiden. Sabine Wery von Limont, Diplompsychologin und Single-Coach, hat für jede Situation den passenden Rat:

1. Die Grußformel-Falle: Vertraulichkeiten wie "Servas Mauserl" oder "Hallo Kuschelbär" schon beim ersten Kontakt herzustellen, könnte sich als fataler Fehler erweisen. Eine humorvoll gemeinte Begrüßung kann leicht wie eine plumpe und distanzlose Anmache erscheinen. Tipp: Lieber erst mal einen Gang runterschalten und auf Bewährtes zurückgreifen – zumindest so lange, bis man den anderen einschätzen kann.

2. Die Schussel-Falle: "Lieber Peter – das kann unmöglich Zufall sein: Auch ich bin begeisterte Rapid-Anhängerin!" Keine schlechte Einleitung – es sei denn, die dazugehörige Nachricht ist an Klaus, den Austria-Fan, adressiert ... Tipp: Nachlässigkeiten und Verwechslungen vermeiden – schließlich erwecken diese beim Adressaten schnell den Eindruck, er wäre austauschbar.

3. Die Plauder-Falle: Nichts gegen Offenheit – aber es macht wenig Sinn, den anderen mit einer Informationsflut zu überrollen. Gerade beim anfänglichen gegenseitigen Abtasten empfiehlt es sich durchaus, sich ein wenig kürzer zu fassen. Tipp: Es ist besser, den Flirt-Partner mit ein paar Andeutungen neugierig zu machen, als ihn gleich mit der ganzen Lebensgeschichte zu langweilen.

4. Die Abkürzungs-Falle: "Hallo (:-), verdammt, mein Chef macht heute voll einen auf +0:-), mir ist echt zum :'-( Geht's Dir auch so (:-&*`?" Auch wenn man noch so sehr auf Abkürzungen und Emoticons steht, muss das beim Flirt-Partner nicht unbedingt genauso sein. Tipp: Es empfiehlt sich daher unbedingt eine allgemein verständlichere Ausdrucksweise.

5. Die Verallgemeinerungs-Falle: Beim Online-Flirt geht es darum, einander kennen zu lernen – und nicht darum, Allgemeinheiten auszutauschen. Themen wie Politik, Wirtschaft oder Meteorologie können zwar äußerst interessant sein, sind aber in einer Flirt-Mail relativ fehl am Platz. Tipp: Persönliche Erlebnisse sagen meist mehr über einen selbst aus als die Meinung zu gesamtgesellschaftlichen Fragen.

6. Die Mail-Bombardement-Falle: Natürlich kann es wunderbar sein, wenn man im ständigen Kontakt zu seinem Flirt-Partner steht – aber eben nur, wenn beide Feuer gefangen und das gleiche Bedürfnis nach einem Daueraustausch haben. Tipp: Gerade in der Anfangsphase gilt: Weniger ist manchmal mehr. Also, erst einmal eine Antwort auf die eigene Nachricht abwarten – schließlich geht es darum, ins Gespräch zu kommen.

7. Die Beleidigte-Leberwurst-Falle: Wenn jemand schon nach ein paar Mails höflich, aber bestimmt "Adieu!" sagt, sollte das auf keinen Fall persönlich genommen werden. Wer beleidigt reagiert, zeigt dem anderen nur, dass die Absage die richtige Entscheidung war. Tipp: Auch wenn man selbst an einem weiteren Austausch interessiert gewesen sein sollte und nun schmerzlich getroffen ist: Absagen sollte man generös entgegennehmen, "Alles Gute" wünschen und frischen Mutes einen neuen Versuch beim Nächsten wagen.

Foto: Parship

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