Prommegger enttäuscht

ÖSV-Boarderin Sabine Schöffmann gewinnt in Rogla

Wintersport
15.03.2023 15:16

Sabine Schöffmann hat beim Weltcup der Raceboarder in Rogla einen Comeback-Sieg von Ester Ledecka vereitelt. Die Kärntnerin holte am Mittwoch im Parallel-Riesentorlauf im Finale gegen die Tschechin ihren sechsten Einzelsieg im Weltcup. Bei den Männern verpasste Andreas Prommegger nach einem frühen Aus die kleine Kristallkugel im Riesentorlauf, die sich der Südtiroler Roland Fischnaller sicherte. Der 42-Jährige führte in Slowenien einen italienischen Dreifachsieg an.

Schöffmann war bei den Frauen in der Entscheidung die rot-weiß-rote Alleinunterhalterin. Claudia Riegler (18.) hatte es ebenso nicht ins 16er-Feld geschafft wie die junge ÖSV-Riege. Daniela Ulbing (Handgelenk) fehlt im Saisonfinish wie Alexander Payer (Kreuzbandriss) bei den Männern aufgrund einer Verletzung. Schöffmann ließ sich aber keine Nervosität anmerken und schaffte souverän den Sprung ins große Finale.

„Von Start weg gut gelaufen“
Dort baute sich Ledecka auf, die sich nach über einem Jahr Verletzungspause nach zwei Schlüsselbein-Operationen fulminant zurückmeldete, bereits die Qualifikation für sich entschied und auch in den K.o.-Läufen keine Schwächen zeigte. Schöffmann, die Zweite der Quali, entschied das Duell aber mit fünf Hundertstelsekunden Vorsprung. „Heute ist es von Start weg gut gelaufen. Mir ist der Hang in Rogla immer schon gelegen“, freute sich die 30-Jährige. Zu feiern gab es auch den Geburtstag von ihrer Mama Ilse. „Dass ich vor meiner Familie, die extra hergekommen ist, ganz oben stehen kann, ist echt was Besonderes.“ Die kleine Kristallkugel gewann die Deutsche Ramona Hofmeister.

Für den in der Gesamtwertung um die große Kristallkugel kämpfenden Prommegger war das angepeilte Spitzenresultat schnell Geschichte. Der Slowene Zan Kosir setzte sich auf dem vermeintlichen langsameren Kurs mit vier Hundertstelsekunden Vorsprung durch. Aus dem österreichischen Männer-Lager hatten neben Prommegger auch Aron Juritz und Fabian Obmann den Sprung ins Achtelfinale geschafft. Benjamin Karl blieb in der Qualifikation ebenso hängen wie Sebastian Kislinger und Arvid Auner.

Obmann bester Österreicher
Juritz scheiterte in der ersten K.o.-Runde nach einem Fehler am viertletzten Tor. Obmann blieb im Viertelfinale knapp (+0,02 Sek.) am Südkoreaner Lee Sangho hängen und wurde damit als bester Österreicher Sechster. Fischnaller musste gewinnen, um die Disziplinenwertung noch zu holen. Der Routinier zeigte keine Nerven und setzte sich damit noch vor Prommegger. Der vor dem Rennen in der Wertung führende Pole Oskar Kwiatkowski war schon in der Qualifikation als 42. ausgeschieden.

Prommegger war bedient. „Natürlich bin ich enttäuscht, wenn ich um ein paar Hundertstel die Kugel verpasse. Das Finale ist insgesamt gegen mich gelaufen. Es ist sehr bitter gerade, aber so ist der Sport“, haderte der Salzburger. Nun gelte es, „das zu verarbeiten“ und nach vorne zu schauen. Der Weltcup der Raceboarder geht am Wochenende mit einem Slalom und einem Mixed-Teambewerb in Berchtesgaden zu Ende.

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