Spätestens im Jahr 2026 soll die Koralmbahn in Betrieb gehen; und damit wird die Anzahl und Frequenz der Züge durch Kärnten steigen. Die Trasse allerdings führt quer durch heiklen Siedlungsraum - Villach, Klagenfurt und entlang des Wörthersees. Klar, dass alle Betroffenen versuchen, Schutzmaßnahmen vor Bahnlärm zu ergreifen.
Klagenfurt dürfte im Kampf gegen den Bahnlärm bereits vor einem Teilerfolg stehen: Vizebürgermeister Philipp Liesnig berichtet von Verhandlungen mit Land und ÖBB, die kurz vor dem Abschluss stünden. Demnach würden im Gebiet der Landeshauptstadt vier Maßnahmen rasch umgesetzt werden:
Die Punkte, die wir erreicht haben, sind gut. Aber großes Ziel muss eine eigene Trasse für den Güterverkehr bleiben.
Philipp Liesnig, Vizebürgermeister Klagenfurt
Das Gesamtvolumen: Etwa 1,4 Millionen Euro. „Dennoch“, sagt Liesnig, „darf das grundsätzliche Ziel einer eigenen Gütertrasse nicht aus den Augen verloren werden.“ Denn ab 2025 soll die Anzahl der Züge tagsüber um 26 Prozent zunehmen, nachts sogar um 42 Prozent.








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