Für Olympiasieger Matthias Mayer ist Lake Louise stets ein Gradmesser für die neue Saison. Der WM-Winter dient als zusätzliche Motivation ...
Mit seiner dritten Olympia-Goldenen bei seinen dritten Spielen setzte sich Matthias Mayer im vergangenen Februar in China selbst ein Denkmal. Dass im Sommer beim 32-Jährigen dann Gedanken ans Karriere-Ende auftauchten, ist logisch. „Gold-Mothl“ entschied sich aber dagegen. Und drei Gründe gaben dafür den Ausschlag: der Spaß am Skifahren, die fehlende Weltcup-Kugel und das WM-Edelmetall, das er noch gewinnen will.
Am Freitag startet der Kärntner mit der Abfahrt in Lake Louise die Jagd auf Kristall & Medaille. Denn das Saisoneröffnungsrennen in Kanada ist für Mayer ein extrem wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer erfolgreichen Saison. „Dort sehe ich nach einer langen Trainingsphase, dass es passt. Und das ist mir immer sehr wichtig“, sagt Mayer über seinen persönlichen „Elchtest“ im kanadischen Wald.
Die Zahlen belegen es:
Auf den dritten Olympia-Erfolg hatte er sich im Vor-Winter akribisch vorbereitet, viel am Material getüftelt, selbst nach China noch neun (!) Paar Skischuhe mitgenommen. Die intensive Arbeit mit dem Ski-Puzzle hat sich ausgezahlt.
Ähnlich soll es nun auch mit der WM in Merbibel/Courchevel im Februar laufen. Denn unglaublich, aber wahr: In bislang 14 Rennen bei fünf WMs gab es für Gold-Mothl bislang noch keine einzige Medaille! Der „Elchtest“ in Lake Louise wird den Weg weisen.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.