01.10.2022 06:32 |

Red Bull in der Enge

Im schlimmsten Fall droht Max gar der Titelverlust

Platzt möglicherweise die große Formel-1-Bombe? Einem Medienbericht zufolge sollen Weltmeister Verstappens Red Bull Racing und Aston Martin die Budgetobergrenze durchbrochen haben (krone.at berichtete ausführlich). Das FIA-Ergebnis wird nächste Woche erwartet. Im schlimmsten Fall droht Verstappen sogar der Titelverlust.

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Steht die Formel 1 unmittelbar vor der ganz großen Zerreißprobe? Wie das deutsche Fachmagazin „Auto, Motor und Sport“ berichtete, sollen Red Bull Racing und Aston Martin die Budgetobergrenze von 150 Millionen Euro überschritten haben. Dies soll das Ergebnis einer Kostendeckelüberprüfung des Motorsport-Weltverbandes FIA sein. „Wir schließen derzeit die Bewertung der von allen Formel-1-Teams eingereichten Finanzdaten für 2021 ab“, sagte ein FIA-Sprecher in Singapur. Angebliche Verstöße gegen die Finanzvorschriften würden „gegebenenfalls gemäß dem in den Vorschriften festgelegten formellen Verfahren behandelt“, hieß es weiter.

Worst-Case-Szenario Titelverlust
Ziel der Budgetobergrenze ist es auch, mit der Deckelung gleiche Voraussetzungen für alle zehn Rennställe zu schaffen. Das Überschreiten der Kostengrenze ist ein Regelbruch, für den es keinen klar definierten Strafenkatalog gibt. Überschreitungen von bis zu fünf Millionen Euro gelten laut Reglement als „kleinere Regelverletzung“ und könnten möglicherweise nur mit einer Geldstrafe geahndet werden. Bei schwereren Vergehen sind laut „Auto, Motor und Sport“ härtere Strafen bis hin zu einem nachträglichen Punktabzug denkbar. Im schlimmsten Fall könnte es für Max Verstappen sogar den Verlust des WM-Titels bedeuten, Lewis Hamilton wäre dann achtfacher Weltmeister. Im Interview mit dem ORF nahm Motorsportchef Dr. Helmut Marko Stellung: „Das ist ein laufendes Verfahren, wir haben aber keinerlei Bedenken, dass da etwas Gravierendes herauskommen könnte.“

Bestzeit für Hamilton
Seit 2007 ist Lewis Hamilton in der „Königsklasse“ unterwegs - zumindest einmal pro Saison stand er auf der obersten Stufe des Siegespodests. Heuer droht diese Serie zu reißen, doch zumindest im ersten freien Training von Singapur erzielte der siebenfache Weltmeister die Bestzeit.

Richard Köck
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