Bande zerschlagen

Schwangere führte Drogen-Netzwerk in Leibnitz an

Steiermark
26.09.2022 11:46
Porträt von Steirerkrone
Von Steirerkrone

Großer Erfolg im Kampf gegen die Suchtmittelkriminalität: In Leibnitz (Steiermark) wurde ein Netzwerk ausgehoben, das von einer Schwangeren angeführt wurde.

Drogen im Wert von rund zwei Millionen Euro. So viel soll ein Pärchen aus Leibnitz (26 und 29) in der Steiermark in Umlauf gebracht haben. Am Montag wurden die Ergebnisse der Ermittlungen der Kriminaldienstgruppe Leibnitz und der Staatsanwaltschaft Graz gegen die beiden präsentiert.

Bereits im März wurden die damals Hochschwangere und ihr Freund von der Spezialeinheit Cobra am Grazer Hauptbahnhof festgenommen. Damals wollten sie sich 70 Gramm Kokain zum Weiterverkauf beschaffen.

Drogen in der Wickeltasche
In den Monaten zuvor unternahmen sie mehrfach Fahrten nach Wien, Ungarn und Polen, wo sie sich die Drogen beschafften, die sie in der Steiermark gewinnbringend weiterverkauften. Versteckt waren die Suchtmittel oft in der Wickeltasche der vierjährigen Tochter.

Das Duo baute sich ein regelrechtes Netzwerk aus Kurieren und Dealern auf, weshalb die Polizei gegen insgesamt 30 Tatverdächtige ermittelte. Die Frau, die im Juni ihr Kind geboren hat, soll der Dreh- und Angelpunkt des Netzwerks gewesen sein.

Organisiert hat sich die Bande über teils verschlüsselte Nachrichten in diversen Messenger- und Social-Media-Diensten. 

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