Das LKH-Uni-Klinikum Graz sorgt für den Krisenfall vor und startet den Bau eines neuen Wasser-Hochbehälters. Dadurch wird die Wasserreserve verdreifacht. Fast 15.000 m2 Wald werden dafür gefällt.
Was passiert, wenn die Wasserversorgung zusammenbricht? Das LKH Graz bezieht sein Wasser von zwei eigenen Quellen, das Wasser wird dann in einem Hochbehälter aufbewahrt. Damit ist die autonome Versorgung zwar gesichert - aber nur für kurze Zeit.
Nun erweitert man diesen Behälter auf das dreifache Fassungsvermögen. Bis 2023 soll das Projekt fertig sein. Das Krankenhaus wird sich dann mehrere Tage lang - selbst bei einem Stromausfall - mit Wasser versorgen können. Selbst im Falle eines Brandes soll genug Löschwasser da sein.
Wald wird gerodet
Der Bau wird seine Spuren am Gelände des LKH hinterlassen: 2250 m2 Wald müssen dem Neubau Platz machen, 13.160 weitere werden gerodet, damit man das Aushubmaterial nicht wegbringen muss.
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