Salzburg Performance gegen Milan zum Auftakt der neuen Champions-League-Saison fand auch international Beachtung. So schrieb etwa die weltberühmte „Gazzetta dello Sport“, Italiens „Bibel“ des Sports, von einem „lästigen Team“, das Salzburg da stelle. Gelobt wurden Oakafor und Fernando.
Die Salzburger Mannschaft „weiß genau, was sie zu tun hat“, urteilt das Blatt. Und geht auch ins Detail: „Wenig oder kein Dribbling, aber Okafor und Fernando sind auch auf diesem Niveau gut.“ Kann man wohl so sagen. Auch in der Benotung der „Krone“ staubt Torschütze Okafor ein „Weltklasse“ ab.
„Ausgeglichenes Spiel“
Dem „eigenen“ Team, also Milan attestierte die „Gazzetta“ einen „zögerlichen Start“ in die neue Champions-League-Saison. Es sei ein „ausgeglichenes Spiel“ gewesen, heißt es. Vermutlich waren die Erwartungen der Mailänder doch höher. Das 1:1 in Salzburg ist aus italienischer Sicht sicher kein Beinbruch, nach dem Sieg im Mailänder Derby am Wochenende waren Giroud und Co. aber schon breitbrüstig nach Salzburg gereist.
„Geiles Spiel“
Für Salzburg-Trainer Matthias Jaissle war es jedenfalls ein „geiles Spiel. Wir wollten mutig, hoch pressen, sie ärgern und stressen, und das ist uns über viele Phasen geglückt", erklärte der stolzer Coach. Sein Team hatte zwar klar weniger Ballbesitz, verzeichnete aber ebenso viele Schüsse aufs Tor wie Milan und hatte - sieht man vom Stangenschuss Rafael Leaos in der Schlussminute ab - die gefährlicheren Aktionen.
Die Führung durch Noah Okafor (28.) kam nicht von ungefähr und auch nicht unverdient. „Wir hätten heute drei Punkte machen können, sind aber mit dem einen Punkt zufrieden“, erklärte der Schweizer. Die gute Leistung zum Königsklassen-Auftakt gab ihm Mut für die weiteren Aufgaben in Gruppe E. „Ich bin überzeugt, dass wir für eine Überraschung sorgen können.“ Die Hoffnungen auf einen erneuten Achtelfinaleinzug dürften zumindest nicht kleiner geworden sein.
„Wir haben ein etwas gemischtes Gefühl, sind aber trotzdem zufrieden mit dem Punkt“, weinte auch Mittelfeldakteur Nicolas Seiwald zwei weiteren Zählern zumindest leise nach. „Wir hätten das Spiel durch die Chance von Fernando gewinnen können, hatten zum Schluss aber auch Glück. Die Fans haben uns richtiggehend getragen“, sagte der Salzburger nach dem Auftritt vor ausverkauftem Haus (29.520).










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