04.08.2022 07:13 |

Furchtbares Bergdrama

Mutter (31) und Tochter (5) stürzten in den Tod

Die Serie an tödlichen Wanderunfällen im Gebiet des, unweit der Vorarlberger Grenze gelegenen, Schweizer Alpstein-Massivs geht weiter. Am Montag stürzten eine 31-jährige Frau und ihre fünfjährige Tochter bei einer Wanderung rund 80 Meter in die Tiefe. Beide konnten nur mehr tot geborgen werden. Damit starben in diesem Gebiet in diesem Sommer bereits fünf Bergsportler.

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Am Montag wanderte eine Familie im Grenzgebiet zwischen den Schweizer Kantonen St. Gallen und Appenzell Innerrhoden vom Äscher in Richtung Altenalp. Auf dem Wanderweg zwischen Weesen und Altenalp, kurz nach dem Passieren eines Weidegebiets, stürzten die 31-jährige Mutter und ihre fünfjährige Tochter aus noch unbekannten Gründen den steilen Abhang hinunter.
Trotz einer sofort eingeleiteten intensiven Suche, an der neben der Alpinen Rettung Ostschweiz (ARO), der Rettungskolonne Appenzell, der Schweizer Flugwacht „Rega“, einem Helikopter der Kantonspolizei Zürich, sowie Hundeführern der Kantonspolizei St. Gallen und der ARO, teilnahmen, konnten Mutter und Tochter wenig später nur noch tot im steilen Gelände gefunden und durch die „Rega“ geborgen werden.
Das tragische Unglück war nicht der erste tödliche Unfall in dieser Region. In den vergangenen Monaten hatte bereits drei andere Bergsportler im Alpstein-Massiv ihr Leben gelassen. Ende Mai rutschte ein 44-Jähriger beim Überqueren eines Schneefelds aus und stürzte mehrere hundert Meter in die Tiefe. Vor gut zwei Wochen stürzten innerhalb von nur einer Stunde, ein Mann und eine Frau, unabhängig voneinander, aber an beinahe an derselben Stelle, in den Tod.
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