
Die Zahl der Aufgriffe steigt diesen Sommer von Woche zu Woche extrem stark. Allein im Burgenland brachte die Polizei heuer bereits 23.300 Migranten in Erstaufnahmestellen. Im Vorjahr waren es nicht einmal 20.000.
Montag 171 Flüchtlinge, Dienstag weitere 166, Mittwoch 193, Donnerstag 243, Freitag 206 und am Samstag 207 – das sind die Aufgriffszahlen der vergangenen Woche. Der meiste Andrang wurde am Sonntag, 17. Juli, dokumentiert. Genau 400 Migranten sind innerhalb von 24 Stunden aus Ungarn über die Grenze nach Österreich marschiert.
Auf den Spielplatz verirrt
„Die ersten Einwanderer sind zeitig in der Früh aufgetaucht. Ein Dutzend von ihnen hatte sich auf unseren Spielplatz verirrt und dort eine Rast eingelegt“, berichten Bewohner aus Lutzmannsburg. Soldaten waren vor Ort. Mit einem Bus der Polizei wurden die Migranten dann in die Erstaufnahmestelle nach Heiligenkreuz gebracht.
Damit sind heuer im Burgenland bereits 23.300 Migranten gemeldet worden. Im ganzen Jahr 2021 waren es nicht einmal 20.000. „Es muss damit gerechnet werden, dass sich die Zahl der Aufgriffe weiterhin auf hohem Niveau bewegt oder sogar noch mehr steigt“, heißt es dazu aus den zuständigen Kommanden der Einsatzkräfte.
Oberpullendorf als Hotspot
Besonders betroffen: Im Bezirk Oberpullendorf sind vergangene Woche 792 Flüchtlinge entdeckt worden - somit sind es in diesem Jahr 10.092. Im Bezirk Neusiedl wurden vergangene Woche 767 Aufgriffe verbucht, heuer schon 10.773.














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