Der 36-jährigen Allyson Felix ist ein goldener Schlusspunkt unter ihre glanzvolle Karriere im Stadion Hayward Field am Campus der Universität Oregon verwehrt geblieben. Mit der 4 x 400-m-Mixed-Staffel der USA holte die Kalifornierin am Freitag (Ortszeit) bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Eugene in 3:10,16 Minuten nur Bronze hinter der Dominikanischen Republik (3:09,82) und den Niederlanden (3:09,90).
Nach Elijah Godwin lief Felix unter dem Jubel der Zuschauer ihre Stadionrunde, es folgten Vernon Norwood und als Schlussläuferin Kennedy Simon, die eine respektable Führung auf der Schlussgeraden noch einbüßte und von den Kontrahentinnen Fiordaliza Cofil und Femke Bol übersprintet wurde.
„Es war etwas ganz Besonderes, in meinem letzten Rennen vor heimischem Publikum laufen zu können. Es war so cool. Meine Tochter war auf der Tribüne“, sagte Rekordathletin Felix, die in ihrer Laufbahn damit 19 Medaillen bei Weltmeisterschaften und elf bei Olympischen Spielen auf ihr Erfolgskonto gehäuft hat. Sie wisse diese Nacht zu schätzen, habe viele Erinnerungen, es sei nun aber Zeit für die nächste Phase in ihrem Leben.
Beinahe neue Jahresbestzeit
In den 100-m-Vorläufen der Männer schrammte der US-Amerikaner Fred Kerley als Schnellster in 9,79 Sekunden nur um 3/100 an der von ihm gehaltenen Jahresweltbestzeit vorbei. Sein Landsmann Trayvon Bromell kam auf 9,89, der Jamaikaner Oblique Seville auf 9,93. Halbfinale und Finale gehen am zweiten WM-Tag in Szene, die Medaillen werden nach mitteleuropäischer Sommerzeit am Sonntag ab 4.50 Uhr vergeben.
Die Peruanerin Kimberly Garcia Leon und der Japaner Toshikazu Yamanishi holten sich früher am Tag die Titel über 20 km Gehen. Garcia Leon setzte sich bei sonnigen und heißen Verhältnissen im Landesrekord von 1:26:58 Stunden vor der Polin Katarzyna Zdzieblo (1:27:31), die ebenfalls nationale Bestzeit erzielte, und der Chinesin Qieyang Shijie (1:27:56) durch.
Erste WM-Medaille für Peru
Garcia Leon sorgte für die erste peruanische Medaille überhaupt bei Weltmeisterschaften. „Davon habe ich geträumt, seit ich klein war. Ich widme sie allen Peruanern, sie werden sehr stolz sein“, sagte die 28-Jährige nach der Zielankunft vor dem Autzen Stadion in Springfield, das Heimat des American-Football-College-Clubs Oregon Ducks ist. Yamanishi gewann in 1:19:07 Stunden vor seinem Landsmann Koki Ikeda (1:19:14) und dem Schweden Perseus Karlström (1:19:18) und verteidigte damit seinem Titel von 2019 erfolgreich.








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