Kiew widerspricht
Russische Truppen: Nehmen immer mehr Dörfer ein
Im Osten der Ukraine wollen russische Truppen die Dörfer Strjapiwka und Nowa Kamjanka eingenommen haben. Das teilten Separatisten und Separatistinnen am Donnerstagabend mit, Kiew widerspricht jedoch. In Donezk sollen unterdessen zwei Zivilpersonen ums Leben gekommen sein - durch einen ukrainischen Angriff auf eine Busstation. Laut dem ukrainischen Innenministerium beschieße das russische Militär das Zentrum selbst, beschuldige aber den Feind dafür.
Laut russischen Angaben sind Soldaten und Soldatinnen weiter auf die Kleinstadt Soledar vorgerückt. Konkret sollen zwei Dörfer am östlichen Stadtrand eingenommen worden sein. Die ukrainischen Streitkräfte hätten dabei erhebliche Verluste erlitten. Bereits am Vortag meldete Moskau Gebietsgewinne in der Stadt, in der vor dem Krieg mehr als 10.000 Menschen lebten.
Kiew: „Kein einziger Meter ging verloren“
Die ukrainische Regierung wertet die Situation jedoch anders. „Allgemein haben wir in den vergangenen Wochen die Angriffe des Feindes abgewehrt, und kein einziger Meter ukrainischen Bodens ging verloren“, sagte Olexij Hromow, ein Vertreter der Armee. Im Abendbericht des Generalstabs war jedenfalls von einem Beschuss der Stadt Soledar sowie des nordöstlichen Vororts Jakowliwka die Rede.
Wer beschießt Donezk?
In der Stadt Donezk sollen unterdessen zwei Zivilpersonen ums Leben gekommen sein, als die ukrainische Armee eine Busstation angriff. Das schrieb der Anführer der selbst ernannten Volksrepublik Donezk, Denis Puschilin, auf Telegram. Zudem sollen drei Personen bei dem Beschuss durch eine Haubitze verletzt worden sein. Laut dem ukrainischen Innenministerium beschieße das russische Militär das Zentrum selbst, beschuldige aber den Feind dafür.
Am Donnerstag wurde darüber hinaus bekannt, dass mehr als 20 Zivilpersonen bei einem russischen Raketenangriff auf ein Bürozentrum in der westukrainischen Großstadt Winnyzja getötet wurden. Darunter waren zwei Kinder. Laut der Polizei mussten etwa 90 Verletzte medizinisch behandelt werden, 40 von ihnen sollen in einem kritischen Zustand sein. Hoffnung auf Überlebende unter den Trümmern gebe es wahrscheinlich nicht mehr, sagte ein Vertreter des Rettungsdienstes.















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