
303.000 Fans bei der Formel 1 in Spielberg - und worüber reden alle? Über sexistische, homophobe und rassistische Vorfälle, die allen die Party verhauen. Auf Twitter häuften sich Beiträge, wonach vor allem Frauen auf dem Ring-Gelände verbal oder physisch belästigt worden seien. Die Formel 1 reagierte umgehend, die Fahrer zeigen sich ähnlich geschlossen. Gut so. Denn diese schwarzen Schafe gehören ein für alle Mal vom Ring entfernt.
Die Aufräumarbeiten in Spielberg sind nach Österreichs größtem Sportevent voll angelaufen. Zerstört wurde die Stimmung der 303.000 Zuseher in der Steiermark durch hässliche Meldungen über sexistisches Verhalten gegenüber weiblichen Formel-1-Fans.
Verantwortliche und Fahrer der Königsklasse treten im Kampf gegen gewisse „Geschöpfe“, die Meldungen in sozialen Medien zufolge Frauen auf der Fantribüne die Röcke hochgehoben haben, geschlossen auf. „Verpisst euch, bleibt zu Hause“, nannte Mercedes-Teamchef Toto Wolff das Kind beim Namen. Der vierfache Weltmeister Sebastian Vettel forderte eine Sperre für belästigende „Fans“. „Sie sollten sich schämen und auf Lebenszeit von allen Rennveranstaltungen ausgeschlossen werden!“, schäumte der Aston-Martin-Pilot, der einen Wohnsitz in der Steiermark hat.
Dort ist man mit der Prüfung der Geschehnisse beschäftigt. „Die Vorfälle werden in enger Abstimmung mit der FIA aufgearbeitet“, sagt Erich Wolf, Geschäftsführer am Red Bull Ring. Konsequenzen für folgende Rennen stehen jetzt im Raum.
In Zeiten, in denen gerade der Zuspruch der weiblichen Bevölkerung zur Formel 1 in die Höhe schnellt, tun gewisse Entwicklungen einfach nur weh.













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