Holger Pfister, der Betreiber vom Praterdome und A-Danceclub spricht über gestiegene Preise, Corona und Personalnot.
„Krone“: Wie geht es Ihren Clubs in diesen Zeiten?
Holger Pfister: Es ist sehr unterschiedlich. Der Praterdome ist gut besucht, aber der A-Danceclub mit einem älteren Publikum weniger. Ich vermute, das liegt auch an den steigenden Corona-Zahlen. Natürlich spüren wir aber auch das Sommerloch und die Urlaubszeit.
Wie hat sich der Konsum angesichts der Teuerungswelle entwickelt?
Man merkt, dass die Wiener bewusster fortgehen und nicht mehr an mehreren Tagen die Woche. Aber wenn sie fortgehen, dann konsumieren sie auch gut.
Haben Sie die Preise in Ihren Lokalen angehoben?
Nein, wir haben dieselben Preise wie vor Corona. Die Menschen haben weniger Geld zur Verfügung, da bringt es nichts, wenn ich die Preise anhebe und damit die Leute vergraule. Fortgehen muss leistbar bleiben!
Es wird immer wieder von Personalmangel gesprochen, kämpfen auch Sie damit?
Natürlich, die ganze Branche ist davon betroffen. Bei uns geht es sich gerade noch aus. Aber wenn jemand krankheitsbedingt oder wegen eines gebuchten Urlaubs ausfällt, wird es eng.
Derzeit werden die Corona-Regeln in Wien wieder verschärft, haben Sie Angst vor einem erneuten Zusperren?
Der Herbst wird spannend. Ich hoffe aber nicht, dass wir wieder ganz schließen müssen. Ich befürchte jedoch, dass wieder strengere Auflagen kommen.















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