02.02.2005 10:38 |

MS-Virenschutz

Antiviren-Software könnte Teil von Windows werden

Nachdem Micorosoft einen Viren-Killer in sein jüngstes Windows-Update integriert hat, plant der Software-Konzern möglicherweise die Entwicklung eines eigenen Virenschutz-Programms, berichtet die Financial Times Deutschland.
Das jüngste Update erkennt und entferntzwar die bekanntesten Viren, bietet aber keinen Schutz vor eineInfektion des PCs. Die Financial Times zitiert nun den MS-TechnikvorstandCraig Mundie mit der Aussage, Anti-Virus-Software könntekünftig ein Teil des Betriebssystems werden.
 
Im Jahr 2003 hatte Microsoft den Anti-Viren-Software-HerstellerGecad aufgekauft. Jetzt könnte die eingekaufte Technologiezum Einsatz kommen, meint der Technik-Chef. Das könnte allerdingswieder Probleme mit den Wettbewerbsbehörden bringen.
 
Durch seine marktbeherrschende Stellung könnteder Redmonder Konzern die Konkurrenz von McAffee bis Symantecgefährden. Erst kürzlich wurde Microsoft von der EU-Kommissionzu einer Millionenstrafe verdonnert, weil der Media Player inWindows XP die Konkurrenz behindere.
Samstag, 15. Mai 2021
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