Mit dem Bild eines Medaillons im Schnee und den Worten „Eine neue Saga beginnt“ hat die polnische Spieleschmiede CD Project Red am Montagabend die Entwicklung eines neuen „The Witcher“-Videospiels angekündigt. Das ist bislang darüber bekannt:
Es ist zugegebenermaßen nicht viel, was CD Projekt Red per Aussendung verriet. Abgesehen von der ersten Bestätigung einer neuen „The Witcher“-Saga wurden keine weiteren Details - wie etwa ein Entwicklungszeitraum oder ein Veröffentlichungsdatum - genannt. Auch zur Handlung und ihren Protagonisten gibt es demnach vorerst keine Informationen.
Technologiepartnerschaft mit Epic Games
CD Projekt Red ließ allerdings zeitgleich wissen, dass man mit der Entwicklung am neuen „The Witcher“-Spiel eine Technologiepartnerschaft mit Epic Games eingehen und im Rahmen dieser auf die Unreal Engine 5 des Unternehmens umsteigen werde. Damit verabschiedet sich der Entwickler für das nächste Hexer-Abenteuer von seiner eigenen REDengine-Technologie, die seit dem 2011 veröffentlichten Teil „The Witcher 2: Assassins of Kings“ verwendet wurde.
Die neue Partnerschaft mit Epic umfasse nicht nur die Lizenzierung, „sondern auch die technische Entwicklung der Unreal Engine 5 sowie potenzieller zukünftiger Versionen der Unreal Engine“, hieß es - wobei das primäre Ziel darin bestehe, „die Engine für Open-World-Erlebnisse anzupassen“.
„Für CD Projekt Red ist es von entscheidender Bedeutung, dass die technische Richtung unseres nächsten Spiels so früh wie möglich festgelegt wird, da wir in der Vergangenheit viele Ressourcen und Energie darauf verwendet haben, die REDengine mit jeder weiteren Veröffentlichung eines Spiels weiterzuentwickeln und anzupassen“, so Cheftechniker Pawel Zawodny.
„Gameplay-Grenzen verschieben“
Die Zusammenarbeit mit Epic sei „besonders spannend, weil sie die Vorhersehbarkeit und Effizienz der Entwicklung erhöht und uns gleichzeitig Zugang zu den modernsten Spielentwicklungs-Tools gewährt. Ich kann die großartigen Spiele, die wir mit der Unreal Engine 5 entwickeln werden, kaum erwarten!“
Epic-Gründer Tim Sweeney schwärmte indes von den Möglichkeiten, die sich durch die neue Engine ergeben. Sie versetze Entwickler in die Lage, „dynamische offene Welten in einem noch nie dagewesenen Ausmaß und Detailgrad zu erschaffen“. Gemeinsam mit CD Projekt Red wolle man „die Grenzen des interaktiven Geschichtenerzählens und des Gameplays verschieben".
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