24.02.2022 16:05 |

Ski Alpin

ÖSV-Speedspezialistin mit „Riesen“-Überraschung

Für eine faustdicke Überraschung sorgte am Donnerstag die Vorarlbergerin Emily Schöpf. Die 21-Jährige, die in dieser Saison bereits eine Europacup-Abfahrt im Fassatal (It) für sich entscheiden konnte, entschied am Glungezer in der Nähe von Innsbruck einen äußerst stark besetzten FIS-Riesentorlauf für sich und ließ dabei etwa Kapazunder wie die rot-weiß-rote Olympiastarterin Stephanie Brunner hinter sich.

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Gleich zwei FIS-Riesentorläufe waren am Donnerstag am Glungezer angesetzt. Im ersten Rennen setzte sich erwartungsgemäß die Tirolerin Stephanie Brunner durch. Die 28-Jährige, die in Peking im ersten Durchgang des Olympia-Riesentorlaufs ausgeschieden war, erzielte in beiden Durchgängen Bestzeit und triumphierte vor Elias Platino (It) und ihrer Tiroler Landsfrau Lena Wechner. Als beste Vorarlbergerin schaffte es Magdalena Kappaurer auf Rang acht (+2,55).

Pech hatte die Tschaggunserin Emily Schöpf. Die Speedspezialistin, die in dieser Saison bereits eine Europacup-Abfahrt im Fassatal (It) für sich entscheiden konnte, lag zur Halbzeit 0,45 Sekunden hinter Brunner auf Rang drei, schied allerdings im Finale aus. Im zweiten Rennen machte es die 21-Jährige aber deutlich besser. 

Nachdem die Atomic-Pilotin nach Lauf eins erneut Rang drei innehatte, griff sie auch im zweiten Durchgang nochmals voll an und konnte sich mit der drittbesten Laufzeit den Sieg sichern. Brunner (+0,81) wurde hinter der zweitplatzierten Marlene Schmotz (D/+0,51) und der Salzburgerin Anna Grünauer (+0,75) Vierte. „Mit dieser Leistung habe ich mich schon selbst ein wenig überrascht“, freute sich Heeressportlerin Schöpf, die zuletzt im Februar 2019 in Turnau einen Riesentorlauf für sich entscheiden konnte. „Ich möchte in der kommenden Saison, wenn möglich, auf jeden Fall wieder mehr Riesentorläufe bestreiten.“

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