So, 22. Juli 2018

Kettensägen-Drama

11.05.2011 16:53

In Kettensäge gefallen - Familie steht unter Schock

Nach dem grauenvollen Tod des erst 23 Jahre alten Martin G. am Dienstag in Pinkafeld (Bezirk Oberwart) steht seine Freundin Stefanie immer noch unter Schock: "Martin war geübt im Umgang mit der Kettensäge. Für uns alle ist das ein Schock. Vor allem für seine Eltern. Sie haben ihr jüngstes Kind verloren." Der 23-Jährige war bei Forstarbeiten auf einer Böschung ausgerutscht und auf eine laufende Kettensäge gefallen, die seinen Hals und sein Gesicht zerschnitt. Für den Südburgenländer kam jede Hilfe zu spät.

Acht Jahre sind Martin und Stefanie ein Paar gewesen, die große Liebe von Jugendtagen an – die am Dienstag mit einem Schlag zerstört wurde. Das Paar war in Pinkafeld gerade mit Heckenschneiden beschäftigt. Er sägte, und sie räumte die Äste weg. "Wir waren schon fast fertig, hatten nur noch eine einzige Arbeit zu erledigen an der Hecke", schildert die geschockte Freundin der "Krone".

Beim letzten Ast auf Kettensäge gefallen
Ausgerechnet beim letzten Ast stürzte Martin. "Er ist direkt in die Säge gefallen", so Stefanie. Als sie sich umdrehte, war der kurze Todeskampf des jungen Technikers bereits vorbei. Sofort schlug die Frau Alarm, auch der Notarzthubschrauber landete kurz darauf neben der Hecke. Doch für Martin kam selbst diese schnelle Hilfe viel zu spät.

Den Einsatzkräften, die via Rettungshubschrauber "Christophorus 16" zum Unfallort kamen, bot sich ein "ganz grausiges" Bild, wie ein ÖAMTC-Mitarbeiter am Dienstag gegenüber bgld.krone.at erklärte. Ihm selbst sei der Anblick gottlob erspart geblieben, wie er sagte.

von Michael Pommer und Karl Grammer (Kronen Zeitung) und krone.at

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