Geduld gefragt

Taxi-Flug in Linz fehlen noch die Genehmigungen

Mit Spezialgenehmigungen sind bereits Flüge von Lufttaxis in China möglich, ein Linienverkehr ist noch nicht erlaubt. „In den nächsten Monaten soll es soweit sein“, sagt Andreas Perotti, der für das Marketing des Urban-Air-Mobility-Experten EHang in Europa verantwortlich ist. Für FACC bietet der neue Markt viele Chancen.

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2020 hätte zum ersten Mal ein selbstfliegendes Lufttaxi von EHang in Linz abheben sollen - doch noch bleibt’s beim frommen Wunsch. Das Projekt dreht im Zertifizierungsprozess bei der Europäischen Agentur für Flugsicherheit seine Runden, erst dann kann die Austro-Control die nächsten Schritte einleiten. Parallel dazu treibt der Urban-Air-Mobility-Spezialist aus Asien auch die Zertifizierung bei der chinesischen Regulierungsbehörde voran.

In den nächsten Monaten sollte es hier die Starterlaubnis für Lufttaxis auf vorerst 100 Routen im Großraum von Hongkong geben. Viel Know-how aus dem Innviertel wird mit den mit Strom betriebenen Fluggeräten in die Luft gehen. Denn: Produktionspartner von EHang ist FACC.

Bis zu 30 Stück pro Monat
Der Flugzeugzulieferer hat in St. Martin im Innkreis eine eigene Fertigungsstraße eingerichtet, in der bis zu 30 Lufttaxis des Modells namens 216 gebaut werden können - pro Monat. Auch im EHang-Werk in Yunfu steckt Erfahrung und Wissen aus Oberösterreich. „Die Produktion ist dort auf 600 Stück pro Jahr ausgerichtet“, verrät Andreas Perotti, der bei der FACC und bei EHang in Europa fürs Marketing verantwortlich ist.

Über 300 Firmen mischen am Lufttaxi-Markt mit, zehn bis 15 zeigen ernsthafte Bemühungen. Die FACC arbeitet etwa bereits für mehrere Projekte.

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