Do, 16. August 2018

"Es ist so furchtbar"

28.04.2011 16:55

Fußgänger in der Dunkelheit von Lkw erfasst und getötet

Bestürzung über den tragischen Tod eines Unteroffiziers herrscht in dessen Heimatort Deutsch Kaltenbrunn (Bezirk Jennersdorf) und in der Kaserne Pinkafeld. Berufssoldat Claus Lederer war frühmorgens zu Fuß auf der B63 bei Pinggau in der Steiermark unterwegs, als er von einem Lkw überrollt wurde. Für den 43-Jährigen kam jede Hilfe zu spät.

"Es ist so furchtbar. Wir können dieses Unglück nicht fassen", ringen die entsetzten Eltern nach Worten: "Am Mittwoch war er noch zu Besuch. Um 18 Uhr fuhr er fort." Für immer.

Am Donnerstag gegen fünf Uhr früh war der Unteroffizier auf der unbeleuchteten B63 bei Pinggau im Bezirk Hartberg unterwegs. Zu Fuß. Ein Autolenker konnte dem Passanten noch ausweichen. Ein nachkommender Lkw-Chauffeur sah ihn jedoch in der Dunkelheit zu spät, der Laster erfasste den Soldaten. Der 43-Jährige war sofort tot. Der Lkw-Lenker (23) aus Pinkafeld erlitt einen schweren Schock. Unklar ist laut Polizei, wohin das Unfallopfer zu dieser Uhrzeit unterwegs war.

"Er wird uns sehr fehlen"
Die Nachricht vom tragischen Tod löste im Heimatort Bestürzung aus. "Claus war überall beliebt. Er half, wo er nur konnte, mähte für Nachbarn den Rasen und engagierte sich im Sportverein. Claus wird uns sehr fehlen", klagen viele Freunde.

Trauer herrscht auch in der Kaserne Pinkafeld. Bataillonskommandant Thomas Erkinger: "Claus war ein zuverlässiger Kamerad, der sich für jeden einsetzte, der Hilfe brauchte." Dem Toten zu Ehren wird ein standesgemäßes Bundesheerbegräbnis stattfinden.

von Karl Grammer und Christian Schulter, Kronen Zeitung

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