03.01.2022 21:00 |

Formel-1-Held wird 53

Michael Schumacher: Große Emotionen zum Geburtstag

Er mag bereits seit mehr als 8 (!) Jahren aus der Öffentlichkeit gerückt sein, die Erinnerung an ihn bleibt aber weiter lebendig - und wie: Michael Schumacher, siebenfacher Formel-1-Weltmeister, wird zu seinem heutigen 53. Geburtstag von allen möglichen Seiten gratuliert und mit Glückwünschen überhäuft! Besonders emotionale Worte richtete Sohn Mick, derzeit selbst in der Formel 1 engagiert, an seinen Vater …

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„Happy Birthday, Dad“ - so beginnt Schumacher junior auf Instagram seine Gratulations-Botschaft für Schumacher senior. Und bezogen auf das dazugehörige Bild, das den kleinen Sohn in den Armen seines einen Rennanzug tragenden Vaters zeigt, schreibt er: „Tage wie diese waren wichtig für meine wachsende Leidenschaft für den Motorsport - und sie beeinflussen sie bis heute. Ich bin dankbar für all die Erfahrungen, die Du mich erleben hast lassen - und ich freue mich darauf, in Zukunft neue zu machen.“

Auch Schumachers „Lebens-Team“ Ferrari zeigte am Montag, dass man einen der größten Piloten der Rennstall-Geschichte längst nicht vergessen hat. Jenen Michael Schumacher, der zwischen 1996 und 2006 für die Scuderia fuhr, dabei in den Saisonen 2000, 2001, 2002, 2003 sowie 2004 den Fahrer-WM-Titel einsackte und 72 Renn-Siege für Ferrari einfuhr. „Wir sind alle bei Dir, Michael! Heute und für immer!“, postete das Team aus Maranello auf Twitter.

Ganz oben im VIDEO sehen Sie die allerletzte Runde, die Michael Schumacher in einem Formel-1-Ferrari zurückgelegt hat!

Michael Schumacher und sein fataler Unfall 2013
Vieles über das Schicksal Michael Schumachers ist zwar niemals an die Öffentlichkeit gelangt, aber einiges weiß man doch: Schumacher war am 29. Dezember 2013 beim Skifahren schwer verunglückt, oberhalb von Meribel in den französischen Alpen. Der Deutsche war gegen 11 Uhr wenige Meter neben der markierten Piste gegen einen Felsen geprallt. Er verlor die Kontrolle und schlug beim Sturz mit dem Kopf auf einen weiteren Felsen. Der Helm, den Schumacher trug, brach.

Schumacher war offiziellen Angaben zufolge unmittelbar nach dem Unfall ansprechbar, aber verwirrt. Er sollte mit dem Hubschrauber nach Moutiers gebracht werden. Die Kopfverletzungen, die sich Schumacher bei dem Aufprall trotz des Helmes zugezogen hatte, waren jedoch so gravierend, dass er dort nicht behandelt werden konnte. Der Rettungshubschrauber flog ihn daraufhin in das Universitätskrankenhaus Grenoble. Schumacher musste notoperiert werden und schwebte in Lebensgefahr.

Am Tag darauf äußerten sich die behandelnden Ärzte in einer Pressekonferenz: Schumacher erlitt demnach bei dem Sturz weitverbreitete Verletzungen im Gehirn, sein Zustand wurde als „außerordentlich ernst“ bezeichnet. Er musste ein zweites Mal operiert werden, dabei wurde ein Hämatom entfernt. Schumacher schwebte noch einige weitere Tage in Lebensgefahr. Gegen Ende Jänner 2013 wurden die Narkosemittel reduziert, um die Aufwachphase aus dem künstlichen Koma einzuleiten. Im Juni 2014 gab Schumachers Management bekannt, dass er sich nicht mehr im Koma befinde.

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