22.12.2021 14:48 |

Praxen geschlossen

Italien: Polizei entdeckt 308 ungeimpfte Sanitäter

Die italienischen Carabinieri haben 308 nicht geimpfte Ärzte und medizinisches Personal entdeckt, die unrechtmäßig arbeiteten, wie am Mittwoch aus Ermittlungskreisen verlautet wurde. 6600 Beschäftigte im Gesundheitswesen wurden überprüft.

Artikel teilen
Drucken
Kommentare
0

Insgesamt 135 Ärzte, Zahnärzte, Apotheker, Krankenschwestern und andere Beschäftigte des Gesundheitswesens wurden bei der Staatsanwaltschaft angezeigt, weil sie trotz eines Arbeitsverbots wegen Verweigerung einer Impfung gegen Covid-19 im Einsatz waren.

Impfpflicht für Gesundheitspersonal in Italien
Sechs Arzt- und Zahnarztpraxen sowie zwei Apotheken, in denen das Gesundheitspersonal beschäftigt war, wurden von der Polizei geschlossen. Die Impfung ist für Beschäftigte im Gesundheitswesen in Italien obligatorisch. Seit dem 15. Dezember ist für das Gesundheitspersonal auch der dritte Stich Pflicht.

Italien will Gültigkeitsdauer des Grünen Passes verkürzen
Zudem will Italien die Dauer des Grünen Passes verkürzen, den man mit einem Impfzertifikat oder nach einer Genesung vom Coronavirus erhält. „Es hat sich herausgestellt, dass der Schutz der zweiten Dosis schneller abnimmt als ursprünglich angenommen“, erklärte Premierminister Mario Draghi.

 krone.at
krone.at
Kommentare
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).