07.12.2021 06:27 |

Illegale Migration

Schlepperbosse kassieren neun Milliarden Euro ab

550 Flüchtlinge waren es in der vergangenen Woche, die sich aus Ungarn über die Grenze bis ins Burgenland durchgeschlagen hatten. Die meisten davon sind von kriminellen Begleitern eingeschleust worden. Pro Kopf kostete die illegale Tour 500 bis 2500 Euro - weltweit ein Milliardengeschäft für die Schlepperbosse!

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500 bis 800 Flüchtlinge greifen das Bundesheer und die Polizei derzeit jede Woche auf. Zu Spitzenzeiten gelangen sogar 270 Migranten innerhalb von nur 24 Stunden ins Burgenland. Die international vernetzten Schlepperbanden lassen sich das Geschäft nicht einmal in der kalten Jahreszeit entgehen. Trotz der mitunter winterlichen Temperaturen werden die illegalen Transporte ohne Unterbrechung fortgesetzt - und zwar unter teils katastrophalen und lebensgefährlichen Bedingungen.

Geschäft ohne Skrupel
So viele Migranten wie nur möglich pferchen die Schlepperorganisationen in den Frachtraum eines Klein-Lkw oder in einen fensterlosen Kastenwagen. Ein Syrer war, wie berichtet, mit 45 Flüchtlingen im Laderaum eines fensterlosen Kastenwagens zusammengepfercht, als der Lenker aus Litauen kurz vor der österreichischen Grenze wegen eines Reifenplatzers einen Unfall hatte.

Nur der Profit zählt
Die skrupellosen Methoden der Schlepper treiben auch skurrile Blüten. Ebenfalls aus Litauen war jener Lenker, der mit einem als medizinischem Transportdienst getarnten Lieferwagen den Grenzübergang in Deutschkreutz passieren wollte. Im Frachtraum hockten 18 syrische Flüchtlinge.

Das schmutzige Geschäft floriert mehr denn je. Auf knapp neun Milliarden Euro wird der Jahresumsatz der Schleppermafia weltweit geschätzt.

Christian Schulter
Christian Schulter
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