24.11.2021 12:35 |

Ohne Wien 2300 Fälle

Diese Woche weniger positive Schul-PCR-Tests

An den Schulen ist die Zahl der positiven PCR-Tests im Vergleich zur Vorwoche vorerst gesunken. Am Montag und Dienstag wurden (ohne Wien) 2267 positive PCR-Tests registriert. 19 Schulen und 492 Klassen sind geschlossen. Zum Vergleich: Am Mittwoch der Vorwoche wurden rund 3100 positive Tests vermeldet, damals waren elf Schulen und 407 Klassen in Quarantäne. Die Zahl der registrierten positiven Schultests ist in Tirol und Kärnten stark gestiegen, in Salzburg leicht und in allen anderen Bundesländern deutlich gesunken.

In Oberösterreich wurden 624 positive Tests verzeichnet (Mittwoch der Vorwoche: 1210), in der Steiermark 439 (676), in Niederösterreich 330 (557), in Tirol 319 (84), in Kärnten 239 (86), in Salzburg 152 (176), in Vorarlberg 116 (215) und im Burgenland 48 (86). Bis zum Ende der Vorwoche kamen dann in manchen Bundesländern aber noch Nachmeldungen dazu.

Positivitätsrate der Tests gesunken
Damit ist die Zahl der registrierten positiven Schultests in Tirol und Kärnten stark gestiegen, in Salzburg leicht und in allen anderen Ländern deutlich gesunken. Der Rückgang ist in diesen Ländern auch jeweils stärker als es aufgrund der niedrigeren Schülerzahlen zu erwarten gewesen wäre. Dementsprechend gesunken ist auch die Positivitätsrate der Tests: Schlugen in der Vorwoche noch 0,55 Prozent an, waren es in dieser Woche bisher 0,41 Prozent. Die Zahlen der Bundeshauptstadt liegen erst am Freitag vor.

Bildungsministerium weist Kritik zurück
Nicht mehr stark gestiegen ist die Zahl der Quarantänen. Gegenüber Mittwoch der Vorwoche gab es zwar noch ein Plus, gegenüber Montag kamen noch drei Schulen dazu, während die Zahl der Klassen unverändert blieb. Das Bildungsministerium hat unterdessen neuerliche Kritik an angeblich mangelhafter Aussagekraft seines „Alles spült“-Programms, über das die PCR-Schultests an Wiener Volksschulen und allen Altersgruppen der übrigen Bundesländer abgewickelt werden, zurückgewiesen.

Mittlerweile würden auch bei „Alles spült“ die Tests ab einem Grenzwert von mindestens 39 anschlagen, betonte man. Bei den „Covid Fighters“, die in Wien (Volksschulen), Nieder- und Oberösterreich die Tests abwickeln, habe man wegen der Delta-Plus-Variante den Wert auf „knapp unter 40“ umgestellt. Auch bei Novogenia, das für die übrigen Bundesländer zuständig ist, liege der Grenzwert mittlerweile bei mindestens 39.

Dass in Wien über das „Alles gurgelt“-Programm bei den älteren Schülern anteilsmäßig mehr positive Fälle gemeldet werden, liegt laut Ministerium auch daran, dass in der Bundeshauptstadt nicht nur die Schul-PCR-Tests selbst in die Statistik einfließen, sondern auch jene Tests, die Schüler oder Schulpersonal über ihr Konto auf der „Alles gurgelt“-Plattform abwickeln, weil sie Kontakt zu Infizierten hatten (oder sich „freitesten“ wollen).

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