Fußball

Noch keine Impfung

„Kimmich wird wie ein Schwerverbrecher behandelt“

Die Impfskepsis von Bayern-München-Star Joshua Kimmich sorgt in Deutschland weiter für viel Gesprächsstoff. „Jeder kann selber entscheiden, was er macht, und da verstehe ich nicht, warum man den Joshua Kimmich da so als Schwerverbrecher hinstellt“, verteidigt nun Kicker Lukas Podolski seinen Landsmann.

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Kimmich hatte vor einer Woche bestätigt, dass er noch ungeimpft sei. Es gebe „ein paar Bedenken - gerade, was fehlende Langzeitstudien angeht“. Daraufhin gab es viel Kritik am 26-Jährigen.

Kimmich schloss eine Impfung jedoch nicht grundsätzlich aus. Es sei „sehr gut möglich, dass ich mich in Zukunft impfen lasse“.

Dass Kimmich in der Impf-Debatte in den Fokus geriet, ärgert Lukas Podolski, der derzeit für den polnischen Klub Gornik Zabrze kickt. „Jeder kann selber entscheiden, was er macht, und da verstehe ich nicht, warum man den Joshua Kimmich da so als Schwerverbrecher hinstellt“, betont er in einem Interview mit der „Bild“. Podolski erkrankte vor Kurzem an Corona: „Ich war nicht geimpft. Und jetzt darf ich mich sechs Monate - wenn sich an den Gesetzen nichts ändert - bis Februar, März nicht impfen lassen. Ich gelte noch als genesen.“

Zusammen mit Bayern-Teamkollege Leon Goretzka hatte Kimmich die Spendenaktion „We Kick Corona“ ins Leben gerufen. „Es wird dem Joshua auch nicht gerecht, ihn jetzt an den Pranger zu stellen für so was“, poltert der 36-jährige Podolski. „Man zwingt einen ja fast schon, sich da was reinspritzen zu lassen, das ist ja absurd. Der Druck wird ja jeden Tag erhöht!“

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