22.10.2021 09:02 |

WM-Kampf in der F1

Red Bull: „Die Titelformel heißt 2 plus 4“

In Austin steigt heute das freie Training für den Grand Prix der USA. Max Verstappen erwartet den nächsten Kampf mit Lewis Hamilton. Red-Bull-Motorsportchef Helmut Marko erklärt Red Bulls WM-Strategieplan: „Wir brauchen noch zwei Siege und vier Podestplätze!“

„Wir waren in Austin immer konkurrenzfähig und haben einige gute Ergebnisse erzielt“, sagte WM-Spitzenreiter Max Verstappen vor dem heutigen freien Training auf dem Circuit of The Americas. „Daher gilt es, das jetzt in einen Sieg umzuwandeln.“ Auch wenn der Red-Bull-Superstar schon drei Rennen sieglos ist, stimmt sein Selbstvertrauen. „Wir gehen auf jede Strecke und wissen, dass wir zumindest um ein Podium kämpfen können, aber auch um den Sieg, und das ist anders als in den vergangenen Jahren“, erklärte der 24-Jährige. „Wir konzentrieren uns darauf, unser Bestes zu geben und versuchen immer, das Rennen zu gewinnen, und das wird in Austin nicht anders sein. Es wird an diesem Wochenende ein weiterer enger Kampf, eine großartige Herausforderung, und ich freue mich wirklich riesig darauf.“

Gegenmittel gefunden?
Zuletzt in Istanbul hatte Red Bulls Motorsportchef Helmut Marko erklärt, dass man sich bezüglich des Speeds von Lewis Hamilton und Mercedes Sorgen machen müsse („Uns fehlen 15 km/h“): „Wir hatten seither viele intensive Meetings und Analysen. In der Theorie haben wir ein Gegenmittel gefunden, aber schauen wir einmal, wie das in der Praxis aussieht.“ Klar dürfte sein, dass das österreichisch-britische Team in Milton Keynes sein ohnehin schon bemerkenswert gutes Chassis weiter optimieren konnte.

In der Weltmeisterschaft liegt Verstappen sechs Rennen vor Saisonende sechs Punkten vor Hamilton. Trotzdem will man sich bei den „Bullen“ nicht damit begnügen, nur auf den Rivalen zu blicken. „Das geht nicht. Wir brauchen noch zwei Siege und vier Podestplätze. Das sollte die Formel zum WM-Titel sein“, erklärte Marko den Strategieplan. In welchem freilich auch die Nummer-2-Piloten eine große Rolle spielen könnten. Doch da ist sich Marko sicher: „Sergio Perez ist sehr gut drauf, aber leider ist auch Valtteri Bottas zur Hochform aufgelaufen ...“

Richard Köck
Richard Köck
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