Regelschmerzen

8 Geheimtipps in der „Erdbeerwoche“

Gesund Aktuell
11.10.2021 05:00

Während der Menstruation leiden zahlreiche Frauen und Mädchen unter teilweise starken Schmerzen. Es gibt jedoch etliche Möglichkeiten, wie man diese gut in den Griff bekommen kann.

Beinahe jede Frau (oder Mädchen) kämpft Monat für Monat mit Beschwerden rund um ihre Regel. Laut der Internetplattform erdbeerwoche.com sind es sogar 98 Prozent! Wir haben die besten Tipps, um besser durch die beschwerlichen Tage zu kommen:

  • Wärme tut wohl:
    Viele Frauen empfinden Wärme als angenehmes Mittel gegen die monatliche Pein. Die Ursache für Bauchkrämpfe während der Menstruation sind nämlich Muskelbewegungen der Gebärmutter, die in Wellen auftreten, ausgelöst durch bestimmte Hormone (Prostaglandine). Angenehme Temperaturen entspannen die Verkrampfungen. So hilft bei manchen bereits ein heißes Bad, andere legen sich Kirschkern-, Moorkissen oder Wärmeflaschen auf den Bauch. Praktikabler sind Pflaster, die unter dem Gewand getragen werden und mehrere Stunden hinweg den Unterleib wohlig wärmen. Neuartig sind ebenfalls Unterhöschen mit integrierter Wärmefunktion.
  • Hilfreicher Speiseplan:
    Auf den Tisch kommen am besten entzündungshemmende und krampflösende Lebensmittel: Ingwer, Erdäpfel, Bananen, Orangen, Grapefruits, Spinat, Brokkoli, Fenchel oder Paradeiser zählen hier zu den wirkungsvollsten Hausmitteln. Auch Kurkuma, das gelbe indische Gewürz, wirkt den schmerzhaften Krämpfen entgegen.
Wärme kann die monatlichen Beschwerden lindern. (Bild: goir/stock.adobe.com)
Wärme kann die monatlichen Beschwerden lindern.
  • Kräuterkraft macht Schmerzen den Garaus:
    Eines der wirksamsten Heilkräuter stellt der Frauenmantel, auch bekannt als Frauenkraut, dar. Er weist antibakterielle und entzündungshemmende Wirkstoffe auf. Auch das Gänsefingerkraut zeigt entspannende Wirkung auf die Gebärmutter. Die Schafgarbe zählt zu den bekanntesten Wildkräutern und Heilpflanzen. Sie wirkt krampflösend und beruhigend. Kamille wurde in der Volksheilkunde ursprünglich bei Schwangerschaft und Geburt sowie im Wochenbett verwendet. Heute weiß man, dass die getrockneten Kamillenblüten antientzündlich und krampflösend wirken. Ebenso wohltuend, etwa in Form von Tee: beruhigende Melisse sowie schmerzlindernde Ringelblume.
  • Vermehrt Magnesium zuführen:
    Der Mineralstoff ist ebenfalls krampflösend und in Nahrungsmitteln wie Nüssen, Bohnen oder Linsen enthalten. Viele Frauen profitieren davon, bereits eine oder zwei Wochen vor der Regel ein spezielle Nahrungsergänzung zu sich zu nehmen.
(Bild: Racle Fotodesign/stock.adobe.com)
  • Bestimmte Yogaübungen dienen als Geheimwaffe gegen lästige Beschwerden:
    So entspannt etwa die „Pose des Kindes“: Hier sitzt man auf den Fersen mit Stirn am Boden. Die Hände liegen neben den Füßen, Handflächen nach oben. Locker atmen. Das „Kamel“ ist eine krampflösende Dehnungshaltung. Hinknien, die Beine hüftbreit auseinander. Zurücklehnen und versuchen, die Füße zu erreichen. Das muss anfangs nicht klappen! Nun einatmen und die Brust anheben. Etwa eine Minute halten.
  • Lockere Bewegung:
    Obwohl man sich vielleicht lieber unter der Decke verkriechen möchte, ist moderater Sport durchaus zu empfehlen. Dabei gilt aber, sich nicht zu überanstrengen. Geeignet sind ruhiges Walking, Gymnastik oder Yoga.
Yoga-Übung „Kamel“. (Bild: dadima/stock.adobe.com)
Yoga-Übung „Kamel“.
Yoga-Übung „Pose des Kindes“. (Bild: mariesacha/stock.adobe.com)
Yoga-Übung „Pose des Kindes“.
  • Andere Monatshygiene ausprobieren:
    Etliche Frauen berichten davon, dass der Umstieg von Tampons auf Binden oder die Menstruationstasse ihre Beschwerden gelindert hat. Letzteres könnte daran liegen, dass die Tasse die Beckenbodenmuskulatur aktiviert.
  • Medizinische Tapes aufkleben:
    Diese weisen einen liftenden Effekt auf die Haut auf und verbessern dadurch die Durchblutung. Der „Reiz“ durch die bunten Klebestreifen bewirkt eine Abnahme der „Gewebespannung“ in dieser Zone, was die Beschwerden verringert oder sogar verschwinden lässt. So wird geklebt: Dehnen Sie die Haut durch eine maximale Einatmung. Das erste Tape in einer gedachten horizontalen Linie zwischen dem Nabel und Schambein anbringen. Das zweite verläuft dann vertikal darüber.
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