Es war unglaublich. Da hielt es niemanden mehr auf den Sitzen. Der 41-jährige Valentino Rossi stand auf Platz drei und kurz schien eine Podestplatzierung bei seinem letzten Österreich-GP in Spielberg möglich. Da bebte die „gelbe Wand“.
Da waren sie wieder, die Rossi-Fans, die wieder in Scharen nach Spielberg gepilgert waren. Zum Abschied ihres Idols sahen sie ein Rennen, an das man sich noch lange erinnern wird. Kurzzeitig, nachdem die Spitzengruppe rund um den Spanier Marc Marquez in die Boxengasse gefahren war, war er vier Runden vor Schluss sogar Dritter.
Auf seinen Slick-Reifen konnte er schließlich mit den Topfavoriten nicht mithalten, die gelbe Wand feierte ihn aber trotzdem. Das Rennen begann er auf dem zwanzigsten Platz. Am Ende ging sich bei seinem letzten Österreich-Rennen als MotoGP-Profi keine Podestplatzierung aus, er war aber trotzdem die schillernde Figur eines spektakulären Rennens.
Vor allem wegen des KTM-Anhangs und wegen Rossis Fans herrschte richtige WM-Atmosphäre am Red-Bull-Ring. Und prompt konnten die Publikumslieblinge punkten.
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