Hinteregger trifft

Schalke steigt aus der deutschen Bundesliga ab

Fußball International
20.04.2021 22:49

Der FC Schalke spielt nächstes Jahr in der 2. Deutschen Bundesliga. Die 0:1-Niederlage bei Arminia Bielefeld hat den Abstieg des Traditionsvereins besiegelt. Mit nur 13 Punkten und mehr Trainern (5) als Siegen (2) kann Schalke nach 30 Jahren den Gang in die zweite Liga nicht mehr verhindern. Eintracht Frankfurt dagegen hat dank eines 2:0-Sieges gegen Augsburg seine Champions-League-Ambitionen untermauert. Martin Hinteregger traf dabei zur Führung.

Nach einer ersten Halbzeit ohne gefährliche Torszenen, ging Bielefeld durch ein Tor von Fabian Klos (50.) in Führung. Der Stürmer traf mit einem Schuss aus 20 Meter. Nach 70 Minuten sah der Schalker Malick Thiaw auch noch Gelb-Rot. Klos vergab zehn Minuten vor dem Ende sogar noch einen Elfer für Bielefeld, das änderte aber nichts daran, dass Schalke zum ersten Mal seit 1991 in die zweite Liga absteigen muss.

Amine Harit (li.), Anderson Lucoqui (re.) (Bild: AFP)
Amine Harit (li.), Anderson Lucoqui (re.)

In Frankfurt gab Abwehrchef Hinteregger nach fünfwöchiger Verletzungspause sein Comeback und rückte bei seinem ersten Startelfeinsatz seit 6. März dann gleich in den Mittelpunkt. Nach einer Kamada-Flanke setzte sich der Kärntner gegen zwei Gegenspieler durch und war per Kopf erfolgreich. Für den 28-Jährigen war es der zweite Saisontreffer. Allgemein trifft er mit dem Kopf besonders gerne, erzielte er doch zehn seiner bisher 16 Treffer im deutschen Oberhaus auf diese Weise.

(Bild: AFP or licensors)

Für den Schlusspunkt sorgte Andre Silva (58.). Augsburgs Alfred Finnbogason vergab einen Elfmeter (74.). Kurze Zeit später kam auch noch Stefan Ilsanker (ab 79.) zum Zug. Die Frankfurter rehabilitierten sich damit für das 0:4 gegen Mönchengladbach und sind weiter voll auf Kurs in Richtung Champions-League-Startplatz. Während der Partie zündeten Anhänger der Eintracht vor dem Stadion Pyrotechnik, auch lautstarke Fangesänge waren zu hören. Wie viele Anhänger zusammenkamen und ob sie möglicherweise gegen Corona-Regeln verstießen, war zunächst unklar.

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(Bild: KMM)



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