16.04.2021 06:00 |

Homeoffice-Angriffe

Cyberverteidigung beim Heer: Ministerin rüstet auf

So angenehm die Arbeit im Homeoffice für viele sein mag, so sehr öffnet die „elektronische Heimarbeit mit Handy und Laptop“ Kriminellen die Tür zu Firmen- oder Ministerien-Netzwerken. Um gegen Cyberattacken gewappnet zu sein, investiert Ministerin Klaudia Tanner (ÖVP) 100 Millionen Euro in elektronische Kampfführung!

„Die rasant fortschreitende Digitalisierung aller Lebensbereiche hat durch die Pandemie zusätzlich Tempo aufgenommen. Damit sind die Verwundbarkeit von Unternehmen und Behörden – auch der strategisch bedeutsamen Infrastruktur – stark angestiegen“, so bringt Oberst Walter Unger, Leiter der Cyberverteidigung des Bundesheeres die neue Bedrohung auf den Punkt. Deshalb sei es auch Aufgabe der Militärs, im Cyber-Raum vor allem gegen terroristische Aggressoren Abwehrkämpfe zu führen.

Jährlich bis 2024 rund 25 Mio. Euro Investition
Verteidigungsministerin Tanner ist sich der neuen Bedrohungslage voll bewusst. Konkret werden daher jährlich bis 2024 rund 25 Millionen Euro in die elektronische Kampfführung investiert. „Konflikte werden immer mehr im Cyberspace ausgetragen. Als Bundesheer ist es unsere Aufgabe, neben der Staatsgrenze auch die Server der Republik vor Angriffen zu schützen – und das werden wir auch!“, so Tanner.

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Konflikte werden immer mehr im Cyberspace ausgetragen.

Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP)

Zudem sollen an der Militärakademie in Wiener Neustadt (NÖ) „Cyber-Offiziere“ ausgebildet werden. Der erste, sechssemestrige Fachhochschul-Studiengang startet im Herbst 2022.

Christoph Matzl
Christoph Matzl
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