Statistik zeigt jetzt:

Niederösterreichs Schulen im großen „Corona-Test“!

Eine Statistik in den NÖ-Schulen zeigt: Die Ansteckungen nahmen zu, waren zuletzt seit drei Wochen aber auf stabil hohem Niveau!

Verlängerte Osterferien oder doch schon wieder die nächste große Pause, „Nachsitzen“ inklusive? Die Rückkehr in den Heimunterricht ab dem Dienstag nach Ostern sorgt für große Verunsicherung im ganzen Land. Doch wie sehr hat das Infektionsgeschehen zwischen den Semester- und den nun startenden Osterferien tatsächlich den Schulalltag beherrscht? Neue Daten aus der Bildungsdirektion zeigen jetzt: Insgesamt stiegen die Fallzahlen vor allem Ende Februar rasant an, lagen ab Anfang März dann aber zumindest stabil auf hohem Niveau.

1800 Kinder blieben wegen Masken fern
Das mag, glaubt man den heimischen Experten, unter anderem auch mit dem Erfolg der Teststrategie zusammenhängen. Zwischen den beiden Ferien wurden insgesamt 988 Fälle bei Schülern oder Pädagogen entdeckt – und knapp 80 Prozent davon auch via PCR-Nachtestung bestätigt. Ebenso interessant: Ein Prozent – und somit immerhin 1800 Schüler im Land – blieben dem Unterricht komplett fern, weil sich die Eltern weigern, ihr Kind testen oder im Unterricht eine Schutzmaske tragen zu lassen. Wie viele Schüler ab dem Osterdienstag dann tatsächlich daheim unterrichtet und nicht dennoch in schulischer Betreuung sein werden, scheint laut Angaben der Bildungsbehörden noch ebenso offen zu sein, wie die Frage, ob es für alle Schüler auch tatsächlich ab dem 12. April wieder zurück in den sogenannten „Regelbetrieb“ geht. Eine Verlängerung des Distance Learnings ist sehr wahrscheinlich.

„Lollipop-Tests“ als neues Pilotprojekt
Fest steht indes jetzt, dass mit der Rückkehr der Kinder in fünf Landeskindergärten auch ein neues Pilotprojekt starten wird. Die als besonders kinderfreundlich geltenden Lollipop-Tests sollen in den Einrichutngen in Wolkersdorf im Bezirk Mistelbach, Thaya im Bezirk Waidhofen an der Thaya, Neumarkt an der Ybbs im Bezirk Melk, Neunkirchen und Weigelsdorf im Bezirk Baden eingesetzt und damit in Summe 440 Kinder freiwillig und kostenlos getestet werden.

„Um die Sicherheit in den Einrichtungen zu erhöhen“, wie Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister und Gesundheits-Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig betonen, sollen die Checks erprobt und das Programm im Erfolgsfall dann landesweit ausgerollt werden. Der erste Test soll jeweils am ersten Kindergartentag der Woche, der zweite zwei Tage danach durchgeführt werden. Ergebnisse liegen nach 15 Minuten vor.

Nikolaus Frings
Nikolaus Frings
Thomas Lauber
Thomas Lauber
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