21.03.2021 12:33 |

Weltcup-Finale

Robinson stiehlt Shiffrin die Show - und 70. Sieg

Alice Robinson hat das letzte Rennen der alpinen Ski-Damen in der Saison 2020/21 gewonnen. Die Neuseeländerin setzte sich am Sonntag bei ihrem dritten Weltcuperfolg 0,28 Sekunden vor der zur Halbzeit des Riesentorlaufs in Lenzerheide führenden US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin und 0,48 vor der Slowenin Meta Hrovat durch. Die Vorarlbergerin Katharina Liensberger landete auf Rang sechs (+1,37). Für die US-Amerikanerin wäre es in einer „unglaublichen Saison“ ohne Kugel der 70. Weltcup-Sieg gewesen. Viel Aufregung gab es beim letzten Riesentorlauf der Saison auch um Lara Gut-Behrami.

Slalom-Kugelgewinnerin Liensberger beendete die Riesentorlaufwertung an der zehnten Stelle, im Gesamtweltcup landete sie hinter Petra Vlhova (SVK), Lara Gut-Behrami (SUI), Michelle Gisin (SUI) und Shiffrin auf dem fünften Platz. Als Gewinnerin der Riesentorlaufwertung war die Italienerin Marta Bassino bereits festgestanden.

„Körperlich am Ende“
„Ich merke, dass ich jetzt körperlich am Ende bin. Ich habe alles gegeben heute, mehr war nicht drinnen. Abe ich habe stark abgeschlossen, ich bin sehr happy“, sagte Liensberger im ORF-TV-Interview. Sie werde nun mal gut ausruhen, freue sich dann auf alles Anstehende und die neue Saison. „Ich habe große Ziele.“

Ramona Siebenhofer, die als zweite ÖSV-Fahrerin beim Finale mit dabei war, punktete als 15. „Es ist heuer gut gelaufen, aber wenn es so schwierig ist wie heute, wartet noch viel Arbeit auf mich“, meinte sie Steirerin. Die ebenfalls für das Finale qualifizierten Stephanie Brunner, Katharina Truppe und Ricarda Haaser konnten verletzungsbedingt nicht antreten.

Wirbel um Gut-Behrami
Viel Aufregung gab es beim letzten Riesentorlauf der Saison auch um Lara Gut-Behrami. Ohne ersichtlichen Grund hat die Schweizerin nach wenigen Toren abgeschwungen. Die Weltmeisterin schied im ersten Durchgang aus, die Schweizerin schwang nach drei Toren ab und sagte später, dass sie müde gewesen sei und die Situation falsch eingeschätzt habe. War es ein Protest?

Hier der Endstand:

Die Siegerin aus Neuseeland „Es hat sich gar nicht so gut angefühlt. Aber ich hatte das Selbstvertrauen - es war nicht ganz perfekt, aber es war schnell. Diese Saison habe ich mir große Ziel gesetzt, die konnte ich nicht erreichen. Nächste Saison will ich Konstanz finden, nicht nur einzelne schnelle Läufe zeigen.“

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