28.02.2021 13:57 |

Weltmeister gewinnt

Brennsteiner fährt knapp am RTL-Podest vorbei

Weltmeister Mathieu Faivre hat den zweiten Weltcup-Riesentorlauf der alpinen Ski-Herren am Sonntag in Bansko (Bulgarien) gewonnen. Der Franzose setzte sich 0,75 Sekunden vor dem Schweizer Marco Odermatt und 0,81 vor seinem Landsmann Alexis Pinturault durch. Stefan Brennsteiner wurde nach Platz drei am Vortag dieses Mal Fünfter (+1,14). Marco Schwarz landete auf Rang zehn (+2,25), Roland Leitinger auf 16 (+2,65) und Manuel Feller auf 20 (+3,20), der dieses Rennen völlig verpatzt hatte.

Nach dem ersten Podestplatz seiner Karriere gelang Brennsteiner damit das nächste Topresultat. „Cool, das war jetzt sicher die beste Fahrt da runter. Der erste Durchgang war fehlerhaft, aber jetzt bin ich fast ohne Fehler runtergekommen“, meinte der Salzburger nach dem Finale und der zweitbesten Laufzeit im ORF-TV-Interview. Im ersten Durchgang hatte er im Steilhang etwas die Linie verloren, mit Startnummer 21 war er als Halbzeitzehnter aber der Läufer mit der höchsten Nummer in den Top 15 gewesen.

„Von oben weg katastrophal"
Hatte sich für Schwarz im ersten Lauf alles „von oben weg katastrophal“ angefühlt, so machte er es im Finale besser. Zufrieden war er dennoch nicht. „Der zweite Durchgang war besser, aber nicht ganz optimal. Ich habe mir hier etwas schwergetan, das Set-up zu finden, die Verhältnisse waren schwer zum Einschätzen“, erklärte der WM-Bronzemedaillengewinner.

Leitinger schrieb nach dem Ausfall am Samstag nun am Sonntag als 16. an, Feller musste sich nach Platz sechs am Sonntag mit Rang 20 zufriedengeben. „Note vier bis fünf in der Schule. Das war kein gutes Skifahren, im ersten habe ich kein Timing gefunden, im zweiten waren Fehler dabei. Das war ein zäher Tag“, sagte der Tiroler.

Nicht für den zweiten Durchgang qualifiziert waren Adrian Pertl (40.), Fabio Gstrein (42.) und Christian Borgnaes (43.). Nun sind auf der drittletzten Weltcupstation in diesem Winter wieder die Speed-Herren an der Reihe, die von Freitag bis Sonntag in Saalbach-Hinterglemm zwei Abfahrten und einen Super-G bestreiten.

Brennsteiner verlor im erste Lauf vor allem im Steilhang etwas die Linie, mit Startnummer 21 war er aber der Läufer mit der höchsten Nummer in den Top 15. „Die Nummer soll keine Ausrede sein - im ersten Lauf habe ich es mir mit den zwei Fehlern selber verbockt. Aber der zweite Lauf ist mir voll aufgegangen. Ich hab versucht, mich aufs Skifahren zu konzentrieren. Alles andere funktioniert bei mir nicht. Wenn ich glaube, ich will alles zerreißen, dann geht das bei mir nicht lange gut. Ich habe mich da von der ersten Besichtigung richtig gut gefühlt. Es freut mich, dass ich da drei richtig gute Läufe und einen bisserl verhauten hatte.“

Ingemar Pardatscher
Ingemar Pardatscher
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