12.02.2021 06:01 |

2 Tote, 1921 Verletzte

Täglich landen im Schnitt 5 Polizisten im Spital

Der Job des Polizisten bleibt gefährlich! Bei Einsätzen im vergangenen Jahr wurden durchschnittlich jeden Tag fünf Beamte verletzt, fast jeder zweite davon durch fremde Gewalt. Zudem gab es zwei Dramen - ein Alpin-Retter stürzte in den Tod, ein weiterer Uniformierter verstarb bei einem Verkehrsunfall.

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Die Gewalt gegen die Sicherheitsbehörden in Österreich ist weiterhin alarmierend hoch. Nach einer Bilanz des Innenministeriums im Zuge einer parlamentarischen Anfragebeantwortung mussten 2020 exakt 1921 Polizisten (knapp zehn Prozent erlitten schwere Blessuren) vom Dienst abtreten. 938 Beamte wurden dabei durch körperliche Attacken bzw. Angriffe mit Messern oder Schusswaffen wie in der Wiener Terrornacht verletzt. Und: Nach zwei Jahren „Ruhe“ waren bei Unglücken wieder zwei Tote in den Reihen der heimischen Exekutive zu beklagen.

Der Trend aufgrund weniger Kriminalität im Corona-Jahr ist zwar gegenüber dem Höchststand im Jahr 2018 leicht positiv, durchschnittlich landeten pro Tag trotzdem fünf Uniformierte im Spital.

Bessere Ausrüstung
Neben der zurückgegangenen Zahl an strafrechtlichen Delikten durch die Virus-Pandemie samt Lockdowns und Ausgangsbeschränkungen ist auch durch bessere Ausrüstung bzw. einsatznahe Ausbildung die Zahl der verletzten Polizisten gesunken.

Dennoch ist und bleibt der Beruf des Ordnungshüters im Dienste unserer Sicherheit ein gefährlicher Knochenjob. In den vergangenen beiden Jahrzehnten wurden bei Einsätzen insgesamt 31 Beamte getötet und mehr als 44.000 verletzt ...

Christoph Budin
Christoph Budin
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