Lockdown-Lockerung?

Großes Hoffen auf Ende der Quarantäne-Mähne

Österreich
01.02.2021 06:00

Noch bis 8. Februar dauert der Lockdown an, am Montag wird entschieden, was danach passiert. Doch schon jetzt deutet einiges in Richtung Lockerungen - und Verschärfungen.

Den Kopf wieder nach hinten legen zu können, die Haare wieder in Form zu bringen: Das dürfte bald wieder möglich sein. Zumindest deutet einiges in die Richtung diverser Lockerungen im Dienstleistungsbereich - allen voran beim Friseur. Aber zum Anfang: Nach fünf Wochen Lockdown sinken die Zahlen langsam, wenn auch nur leicht - am Sonntag wurden 1190 Neuinfektionen gemeldet. Ein richtiges Ende der harten Maßnahmen ist aufgrund der aktuellen Sieben-Tages-Inzidenz von 105,4 nicht in Sicht. „Die Mutationen bremsen eine vollkommene Lockerung“, erklärte Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP). Doch Regierung, Experten, Landeshauptleute und Opposition beraten am Montag erneut - dem Vernehmen nach könnte es zu folgenden Lockerungen kommen:

  • Handel: Zumindest Teile des Handels dürften bald wieder aufsperren - hier soll es aber wieder Beschränkungen beim Einlass von Kunden (maximale Personenzahl gemessen an der Geschäftsfläche) sowie eine verschärfte Maskenpflicht (FFP2-Maske) geben.

(Bild: Christian Jauschowetz)
  • Schulen: Wie Teile der Opposition bereits forderten, dürften mit dem Ende der Semesterferien im Osten des Landes auch die Schulen wieder öffnen. Diese sollen durch Teilung der Klassen in einen Schichtbetrieb vor Ort zurückkehren - zudem soll das Personal wöchentlich getestet werden, die Schüler können dies freiwillig tun.
  • Frisöre und körpernahe Dienstleister: Die Quarantäne-Mähne der Österreicher könnten bald wieder gezähmt werden. So gibt es auch hier Diskussionen, ob körpernahe Dienstleister unter strengen Auflagen wieder öffnen dürfen.
  • Museen: Ähnlich der Regelungen zum Handel könnten auch Museen ihre Pforten wieder öffnen. Auch hier würde neben der FFP2-Maskenpflicht eine maximale Personenanzahl gelten.
(Bild: APA/HERBERT NEUBAUER)

Gastronomie muss wohl länger warten
Noch wenig Perspektiven gibt es dem Vernehmen nach für Gastro, Hotellerie und Freizeiteinrichtungen - diese müssen wohl im Februar geschlossen bleiben. Verschärft werden könnten die Einreisebeschränkungen und entsprechende Grenzkontrollen - und auch in der Diskussion rund um die Skigebiete scheint das letzte Wort noch nicht gesprochen.

Kronen Zeitung/krone.at

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