24.01.2021 10:22 |

24-Stunden-Vergleich

1202 Corona-Neuinfektionen, 29 weitere Todesfälle

„Nur“ 1202 Neuinfektionen hat der Krisenstab am Sonntag (Stand: 9.30 Uhr) im 24-Stunden-Vergleich registriert und vermeldet. Ein niedrigerer Wert wurde zuletzt am 18. Jänner (1161) und davor zuletzt am 19. Oktober 2020 (1121) verzeichnet! Auch die Zahl der gemeldeten Todesfälle fiel vergleichsweise niedrig aus: 29 Menschen starben seit Samstag an oder mit einer Covid-19-Erkrankung. 

Zu bedenken ist allerdings, dass die Corona-Zahlen am Wochenende tendenziell etwas niedriger ausfallen, weil weniger getestet und eingemeldet wird. Und von einer Unterschreitung der 1000er-Marke ist Österreich leider weiterhin ein gutes Stück weit entfernt.

1817 Personen in Spitälern
Bisher gab es in Österreich 404.714 positive Testergebnisse. Mit Stand 9.30 Uhr waren österreichweit 7418 Personen an den Folgen des Coronavirus verstorben, 381.654 sind wieder genesen. Derzeit befinden sich 1817 Personen in Spitalsbehandlung, davon 320 der Erkrankten auf Intensivstationen.

Die Neuinfektionen teilen sich auf die Bundesländer wie folgt auf: Burgenland 31, Kärnten 102, Niederösterreich 197, Oberösterreich 143, Salzburg 137, Steiermark 149, Tirol 109, Vorarlberg 60 und Wien 274.

Bis zum frühen Freitagabend waren in Österreich laut dem Impf-Dashboard des Gesundheitsministeriums mehr als 169.000 Dosen zu den verschiedenen Impfstellen ausgeliefert worden.

Weitere Lockdown-Verlängerung droht
Begleitet von den konstant hohen Infektionszahlen, verdichten sich derzeit auch Hinweise, dass Österreich noch länger im politisch verordneten Winterschlaf verweilen muss. Der Lockdown könnte also durchaus über den 8. Februar hinaus verlängert werden.

Mutationen nachgewiesen
Indes ist die südafrikanische Virus-Mutation mit dem Kürzel B.1.351 offenbar auch in Tirol nachgewiesen worden. Dort soll es mehrere Fälle der besonders ansteckenden Variante geben, die starke Ähnlichkeiten zu der zunächst in Großbritannien entdeckten Virus-Mutation aufweist.

Warum die Zahlen auseinandergehen können
Der Krisenstab des Innenministeriums gibt einmal täglich die aktuellen Zahlen zur Corona-Lage in Österreich bekannt - diese finden Sie kompakt zusammengefasst im Text (oben). Das Gesundheitsministerium hingegen aktualisiert seine Daten laufend öffentlich - diese Werte können Sie detailliert den Grafiken (unten) entnehmen.

Alle aktuellen Top-Storys rund um das Thema „Coronavirus-Pandemie“ finden Sie gesammelt auf krone.at/coronavirus.

Ich habe Symptome - was soll ich jetzt tun?
Wer grippeähnliche Symptome verspürt oder Kontakt zu einem mit dem Coronavirus Infizierten hatte oder gehabt haben könnte, könnte selbst mit dem neuartigen Virus SARS-CoV-2 infiziert sein. Hat man diesen Verdacht, gilt: Bitte suchen Sie nicht selbsttätig einen Arzt oder eine Spitalsambulanz auf, sondern rufen Sie unter der Nummer 1450 - der Gesundheitshotline - an und klären Sie dort weitere Schritte ab. Diese Nummer ist rund um die Uhr erreichbar.

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