Bayerns Vorstandsboss

Rummenigge teilt nach „G15-Gipfeltreffen“ aus

Bei einem Treffen in Frankfurt haben 15 der 36 Profiklubs über die wichtigen Zukunftsthemen des deutschen Fußballs diskutiert. Als Karl-Heinz Rummenigge nach dem ersten „G15“-Gipfel des deutschen Profifußballs vor die Kameras trat, hatte der bibelfeste Initiator eine deutliche Botschaft an die „Geächteten“ parat. „Den Solidarpakt haben nicht wir gebrochen. Die vier Bundesligisten und die zehn Zweitligisten haben uns den Fehdehandschuh hingeworfen“, sagte der Vorstandsboss von Bayern München im Anschluss an die Beratungen der 15 eingeladenen Klubs: „Aber in der Vergangenheit ist ja aus so manchem Saulus noch ein Paulus geworden.“

Auf was Rummenigge nach der rund drei Stunden dauernden Zusammenkunft der Interessengruppe am Mittwoch im „Airport Club“ des Frankfurter Flughafen anspielte, war kein Geheimnis. Schließlich hatte im Vorfeld des Treffens, bei dem Spitzenreiter Hamburger SV als einziger Zweitligist dabei war, die Ausbootung der 21 restlichen Vereine für Aufregung gesorgt. Vor allem die ausgebliebene Einladung an die Bundesligisten FC Augsburg, Arminia Bielefeld, FSV Mainz 05 und VfB Stuttgart durfte als Strafmaßnahme gedeutet werden.

Schließlich waren es diese Klubs, die sich zuletzt gemeinsam mit zehn Zweitligisten in einem Positionspapier für eine Umverteilung der Medieneinnahmen von oben nach unten ausgesprochen haben. Dieser Vorstoß stieß bei den Topklubs wie auch bei einigen Vereinen aus der zweiten Reihe auf Ablehnung. Das machte Rummenigge mehr als deutlich.

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Freitag, 07. Mai 2021
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