Deshalb nur Zweiter

„Unklug!“ Hoeneß schießt gegen Borussia Dortmund

Die deutsche Bundesliga startet zwar erst Mitte September, doch schon jetzt sorgen Aussagen von Bayerns Ehrenpräsident Uli Hoeneß für Zündstoff im zu erwartenden Titelrennen zwischen dem Meister aus München und Borussia Dortmund.

Hoeneß hat in einem Interview mit der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ die Transferpolitik der Dortmunder als „unklug“ bezeichnet.

„Wenn Dortmund einen hochtalentierten Spieler kauft und er gut spielt, kann man wenige Monate später entweder aus dem Klub selbst oder von außerhalb hören, dass er irgendwann ein Verkaufsobjekt darstellen wird. Wie soll ein Spieler die DNA eines Vereins hundertprozentig aufsaugen, wenn er das Gefühl hat, ein Verkaufsobjekt zu sein?“, kritisiert Hoeneß.

Bei seinem Klub gebe es so etwas nicht. „Wir holen Spieler für Bayern München. Und niemals, um daraus Geschäfte zu machen. Ein Spieler muss das Gefühl haben: Ich bin Bayern forever“, sagt der 68-Jährige. Dortmunds „unkluge“ Transferpolitik würde den Klub am Ende wichtige Prozente im Titelkampf kosten, so Hoeneß.

Als Beispiel, dass Bayern bei wichtigen Spielern, die unbedingt wechseln wollen, knallhart ist, nannte der Ehrenpräsident Goalgetter Robert Lewandowski. „Der saß im Sommer vor zwei Jahren hier bei mir und sagte: ‘Herr Hoeneß, Sie müssen unbedingt mit Herrn Zahavi reden.‘ Das war sein neuer Berater. Ich sagte: ‘Ja, gern, mein nächster Termin ist der 3. September.‘“ Also erst nach dem Ende der Transferperiode ...

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Dienstag, 07. Dezember 2021
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