07.06.2020 06:54 |

Red-Bull-Chef stolz

Marko: „Für Österreich gibt es nichts Besseres!“

Vier Wochen vor dem heißen Formel-1-Auftakt in Spielberg zeigte sich Hausherr und Red Bulls Motorsportchef Dr. Helmut Marko stolz auf unser Land  - und voller Freude und Spannung vor den beiden Rennen.

„Krone“: Mit der Bestätigung der Rennen in Spielberg hat sich die Sportwelt vor Österreich im Allgemeinen und Red Bull im Speziellen verneigt. Muss auch für dich ein gutes Gefühl sein?
Helmut Marko: Wir sind sehr stolz darauf, was wir geschafft haben. Als absehbar war, dass Österreich für den WM-Auftakt vorgesehen ist, haben wir uns mit Didi Mateschitz abgesprochen und gesagt: Okay, probieren wir es! Auch weil wir wissen, dass Österreich ein Tourismus- und exportlastiges Land ist. Was kannst du also Besseres haben, als dass wir mit diesen Rennenbei Rekordeinschaltquoten weltweit in Erscheinung treten?

Das verpflichtet aber auch zu einem noch größeren Spektakel auf dem Ring, oder?
Durch die minimierte Personenzahl, sprich Geisterrennen, sind wir etwas limitiert. Aber man darf sich sicher sein, Red Bull wird auch ein digitales Ereignis entsprechend gestalten.

Gab es beim 80-seitigen Sicherheitskonzept irgendwelche Bedenken seitens der Gesundheitsbehörden?
Red Bull hat etwas Hervorragendes abgeliefert. Es gab lediglich einige Ergänzungen die Einreise betreffend. Man muss noch dazu sagen, dass die Bestimmungen durch das Formel-1-Management noch schärfer sind. So werden sämtliche Personen alle zwei Tage auf das Coronavirus getestet.

Keine Fans auf den Tribünen, keine Motorhomes im Fahrerlager - klingt nach echtem „Geistersport“ ...
Ja. Wir haben sämtliche PR-Aktivitäten unserer Fahrer abgesagt, die Teams werden eine Art „Leben in der Blase“ führen.

Und wie wird sich Helmut Marko verhalten?
So wie während der ganzen Corona-Zeit schon. Ich wurde bereits mehrfach getestet, fühle mich pumperlgsund. Bei mir ist der Schalter jetzt richtig umgesprungen, ich bin voller Freude und Spannung vor diesen Rennen in Spielberg.

Österreich kann sich am 5. und 12. Juli weltweit präsentieren, aber wie wichtig ist es für die Formel 1, dass es endlich wieder losgeht?
Extrem wichtig. Alle haben gewusst, wenn ein Rennen fix ist, löst das einen Dominoeffekt aus. Und das hat sich bewahrheitet. Im Moment gelten ja bereits acht Rennen als fix.

Zum Abschluss noch zum Sportlichen: Die letzten beiden Jahre hieß der Spielberg-Sieger Max Verstappen im Red Bull. Ein Vorteil?
Die Erfahrung, gepaart mit den Erfolgserlebnissen, bringt nötiges Selbstvertrauen. Unser Ziel ist es ja, die Weltmeisterschaft zu gewinnen. Und bei einem ähnlichen Rennergebnis würde sich der Druck auf Mercedes automatisch erhöhen.

Richard Köck, Kronen Zeitung

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