02.05.2020 13:31 |

Kongress angelogen?

US-Abgeordnete laden Amazon-Chef Jeff Bezos vor

Amazon-Chef Jeff Bezos soll US-Abgeordneten wegen angeblicher dubioser Praktiken bei der Produktentwicklung Rede und Antwort stehen. Der Justizausschuss des Repräsentantenhauses forderte Bezos in einem am Freitag veröffentlichten Brief zur Aussage auf.

Hintergrund ist eine Recherche des „Wall Street Journal“, laut der Amazon-Mitarbeiter Daten anderer Verkäufer auf der Plattform ausspionierten und für die Entwicklung eigener Produkte nutzten. Der Vorsitzende des Justizausschusses, Jerrold Nadler, ein Spitzenpolitiker der Demokraten, verdächtigt Amazon-Vertreter, bei früheren Anhörungen falsche Angaben zu dem Sachverhalt gemacht zu haben.

Bezos selbst hat bisher - als einziger Chef eines der großen US-Techkonzerne - noch nie selbst vor dem Kongress aussagen müssen. Amazon hatte die Vorwürfe, dass Mitarbeiter vertrauliche Verkäuferdaten zum eigenen Vorteil ausnutzen, zurückgewiesen.

 krone.at
krone.at
Kommentare
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Mittwoch, 03. Juni 2020
Wetter Symbol

Produktvergleiche

Alle Produkte sehen
Ihre Cookies sind deaktiviert. Die Seite wird daher möglicherweise nicht korrekt angezeigt.