17.03.2020 06:01 |

Apple, Google & Co.

Home-Office: Selbst bei IT-Riesen gibt es Probleme

Hals über Kopf ins Home-Office wechseln, wie es angesichts der Corona-Krise in Österreich viele Menschen tun, klappt nicht immer reibungslos. Da liegen Daten auf Firmen-Servern, auf die man womöglich keinen Zugriff mehr hat, da fehlen Programme oder das gute alte Festnetztelefon. Probleme, die mitnichten nur Firmen und ihre Mitarbeiter treffen, die keine ausgewiesenen Hightech-Spezialisten sind. Auch im Silicon Valley hat Home-Office so seine Tücken.

Das berichtet die Wirtschaftszeitung „Wall Street Journal“, die sich die Arbeitssituationen bei den Silicon-Valley-Giganten Apple, Google und Facebook genauer angesehen hat. Die Umsetzung von Telearbeit - auch hierzulande das Gebot der Stunde - klappt dort insgesamt zwar gut, aber mitnichten reibungslos.

Kein externer Zugriff auf wichtige Daten bei Apple
Dabei stoßen die Mitarbeiter der IT-Riesen auf Probleme, die auch Beschäftigte anderer Branchen im Home-Office plagen. So können Apple-Mitarbeiter derzeit etwa nicht auf sensible Daten zugreifen, die man zum Schutz vor Außenstehenden nur vom Büro aus aufrufen kann. Damit haben auch die Mitarbeiter vorerst keinen Zugriff mehr darauf.

Google-Mitarbeiter holen sich Hardware ab
Bei Google gibt es ebenfalls Komplikationen. So hat der Internetgigant zwar den Mitarbeitern eine technische Grundausstattung für die Arbeit zuhause zugesagt, aber offenbar Probleme, die Hardware an die Mitarbeiter auszuliefern. Die Folge: Die Mitarbeiter verlassen ihre Isolation zuhause und fahren ins Büro, um sich die benötigte Technik abzuholen.

Facebook-Löschtrupps müssen ins Büro
Bei Facebook beziehungsweise den Dienstleistern, die für das soziale Netzwerk problematische Inhalte löschen, klappt der Wechsel in die Telearbeit auch nicht reibungslos. Das liegt vor allem daran, dass man die Löscharbeit nur im Büro erledigen darf - laut offizieller Darstellung, weil die dabei zu sichtenden Inhalte so problematisch sind, dass man sie nicht im Home-Office sichten und löschen darf, weil sie dort Minderjährige zu Gesicht bekommen könnten. Facebook beschäftigt laut Informationen des IT-Portals „Golem“ rund 15.000 Mitarbeiter bei solchen externen Dienstleistern.

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