15.02.2020 08:53 |

Vor Kranjska-Gora-RTL

Shiffrins Fehlen mischt Weltcup durch, Veith krank

Frühlingshaftes Prachtwetter in Kranjska Gora! Aber Mikaela Shiffrin wird beim Technik-Doppel im slowenischen Grenzort zu Kärnten nicht den Kampf um den 67. Weltcupsieg aufnehmen. Die 24-Jährige fehlt nach dem Tod ihres Vaters weiter. Anna Veith liegt mit Grippe im Bett - die heimischen RTL-Hoffnungen ruhen einmal mehr auf Kathi Liensberger.

Der Kampf um den 67. Weltcupsieg, womit sie Marcel Hirscher einholen würde, ist für Mikaela Shiffrin völlig in den Hintergrund gerückt. Der plötzliche Tod ihres Vaters Jeff hat die 24-Jährige tief getroffen.

Die Rennen in Sotschi und Garmisch hat sie bereits ausgelassen. Eine Rückkehr beim Technik-Doppel am Wochenende im frühlingshaften Kranjska Gora ist ebenfalls kein Thema. Shiffrin weilt in den USA. Ein Training im steirischen Obdach hat sie abgesagt. Ihre Betreuer-Crew ist in Bereitschaft - keiner weiß, wann sie zurückkehrt. Und ob sie überhaupt heuer noch fährt.

145 Punkte vor Brignone
Damit werden auch im Weltcup die Karten völlig neu gemischt. Shiffrin hat Chancen auf alle Disziplinenkugeln. Und in der Gesamtwertung führt sie noch mit 145 Punkten vor Federica Brignone, die heute im RTL die Top- Favoritin ist.

Österreichs Hoffnungen ruhen in Abwesenheit von Anna Veith, die grippegeschwächt daheim blieb, auf Katharina Liensberger. Die 22-Jährige hat in Lienz (3.) das einzige ÖSV-Podest im „Riesen“ heuer geholt, ist nach drei Wochen Weltcup-Pause mit Trainings auf der Reiteralm, im Sarntal und am Weißensee „heiß“. „Ich freue mich richtig, die Piste ist gut, cool zum Fahren.“

Kurios: ÖSV-Top-Ten-Plätze gab es in dieser Saison bislang nur auf Heimschnee (Lienz, Sölden) - in Kranjska Gora soll der „Auswärtsfluch“ enden! Zumal der Grenzort ohnehin fast heimisch ist. Insbesondere für Katharina Truppe.

Truppe schläft daheim
Die 22-Jährige aus Altfinkenstein hat sogar Heimschläfergenehmigung. „Von mir sind es exakt 25 Minuten hierher“, betont Truppe, die endlich auch im RTL den Schritt Richtung Top Ten schaffen will. Denn Damenchef Christian Mitter stellt klar: „Wir sind aktuell bei 15 bis 30 geparkt. Ziel und Anspruch auf Sicht ist es schon, dass wir mit drei, vier Läuferinnen unter die ersten zehn fahren können.“

Herbert Struber, Kronen Zeitung

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