Spielerberater verrät

Raiola: „Haaland-Deal beschäftigte mich ein Jahr“

Er trifft und trifft und trifft - die Verpflichtung des Ex-Salzburgers Erling Haaland war für Dortmund ein wahrer Glücksgriff. Doch nun verriet Spielerberater Mino Raiola erstmals Details aus den Verhandlungen mit dem deutschen Vizemeister und all den anderen Haaland-Interessenten.

Zu seinen Klienten gehören Superstars wie Paul Pogba, Romelu Lukaku, Zlatan Ibrahimovic und eben auch Erling Haaland - Mino Raiola gilt als der härteste und teuerste Spielerberater der Welt. „Ich will nicht arrogant wirken, aber ich denke, dass ich diesen Markt erschaffen habe“, sagt der 52-jähriger Italiener in einem belgischen Fußballmagazin. „Fußball ist Show und Entertainment geworden. Ich habe den Fußballmarkt in den 25 Jahren, in denen ich aktiv bin, erfunden. Es ist inzwischen eine gigantische Industrie, der ich Farbe gegeben habe, indem ich nie meinen Mund gehalten und mich immer für meine Spieler eingesetzt habe.“

„Fast ein Jahr beschäftigt“
Und das hat Raiola laut eigenen Angaben auch in besonderer Weise für Haaland. Denn der Transfer des Norwegers von Red Bull Salzburg zum BVB soll sich fast ein Jahr hingezogen haben. „Es ist der 1. Januar, das Theater öffnet, der Vorhang geht hoch und die Vorstellung kann beginnen“, erklärt er. „Aber hinter den Kulissen sind die Hauptdarsteller schon ein halbes Jahr mit den Proben beschäftigt. So ist das bei uns auch. Mit Erling Haaland war ich fast ein Jahr beschäftigt.“

15 Millionen
Kein Wunder waren neben Dortmund doch angeblich auch RB Leipzig, Juventus Turin und Manchester United am Bullen-Bomber dran. Raiola verrät: „Sein Vater war eng involviert. Ich habe mit einer Reihe von Klubs gesprochen, mir Pläne angehört, Beträge gesehen und ausgehandelt. So konnte Erling eine wohlüberlegte Entscheidung treffen." Für zwanzig Millionen Euro Ablöse wechselte der 19-jährige Norweger schließlich von Salzburg nach Dortmund. Rund acht Millionen Euro Grundgehalt soll Haaland nun pro Jahr kassieren - plus Boni und Auflaufprämien. Raiola soll indes eine Vermittlungsgebühr von 15 Millionen Euro erhalten haben. 

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