12.01.2020 12:31 |

Kombi in Zauchensee

Siebenhofer verpasst Podest, Italienerin siegt

Das war knapp! Ramona Siebenhofer fuhr bei der Kombi von Zauchensee am Sonntag nur knapp am Podest vorbei. Als Vierte nach dem Super-G (+0,52) reichte es auch nach dem Slalom nicht zu einer besseren Platzierung. Der Sieg ging an die Zwischenbeste Federica Brignone aus Italien. Die großen Favoritinnen schieden bereits im Super-G aus

Federica Brignone hat die Alpine Kombination der Ski-Damen in Zauchensee gewonnen. Die Italienerin, die am Sonntag schon nach dem Super-G voran gelangen war, setzte sich mit nach dem Slalom insgesamt 0,15 Sekunden Vorsprung vor der Schweizerin Wendy Holdener durch. Als Vierte war Ramona Siebenhofer beste Österreicherin.

„Ich bin zufrieden. Die bessere Platzierung habe ich definitiv im Super-G vergeben“, meinte die Steirerin. Elisabeth Reisinger schaffte als Zehnte ihr bisher bestes Weltcup-Resultat. Die Oberösterreicherin aus dem Mühlviertel war zuvor noch nie in den Top Ten der Ergebnisliste gewesen.

Brignone gewann bereits die dritte Weltcup-Kombination in Folge. In den vergangenen beiden Wintern war die 29-Jährige in Crans-Montana nicht zu schlagen gewesen. Das Podest in Zauchensee komplettierte ihre Teamkollegin Marta Bassino.

Brignone verbesserte sich dank der 100 Punkte für den Sieg im Gesamtweltcup wieder auf Platz zwei hinter Mikaela Shiffrin. Die Gesamt-Titelverteidigerin aus den USA war ebenso wie die Slowakin Petra Vlhova und die Schweizerin Michelle Gisin im Super-G ausgeschieden. Auch die Speed-Spezialistinnen Sofia Goggia (ITA) und Ilka Stuhec (SLO) konnten sich auf der unruhigen Piste nicht im Kurs halten. Alles in allem gab es im Super-G-Teil 16 Ausfälle.

Hier das Ergebnis von der Kombi in Zauchensee:

Ohne Sieg
Österreichs Damen haben damit in bisher fünf Zauchensee-Kombis zwar fünf Podestplätze geholt, ein Sieg ist aber noch nie gelungen. Das letzte ÖSV-Kombi-Podium allgemein liegt bald drei Jahre zurück (Michaela Kirchgasser 3. in Crans Montana 2017), der letzte Sieg durch Anna Veith sogar noch zwei Jahre länger. Wenigstens für Top-sechs-Plätze haben zuletzt Haaser, Siebenhofer sowie die derzeit verletzt fehlenden Christina Ager und Stephanie Brunner gesorgt.

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