27.12.2019 06:00 |

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Die Hälfte der Minister muss weiblich sein

Die ÖVP und die Grünen betonen stets, dass die Personalfragen zum Schluss kommen. Nun ist beinahe schon Schluss, deshalb werden auch die Ministerämter immer klarer. Darauf, dass die Regierung weiterhin zur Hälfte mit Frauen besetzt ist, wird großer Wert gelegt. Am Freitag tritt Sebastian Kurz vor die Presse, um über die jüngsten Ergebnisse zu informieren.

Als Fixstarterinnen im türkisen Team gelten Margarete Schramböck (Wirtschaft und Digitales), Elisabeth Köstinger (Landwirtschaft oder Kanzleramt) sowie Karoline Edtstadler. Sie ist derzeit noch ÖVP-Delegationsleiterin in Brüssel, dürfte aber bald ins Verteidigungsministerium übersiedeln.

Vier bis fünf Ressorts für die Grünen
ÖVP-Chef Sebastian Kurz gilt als großzügig, wenn es um die Verteilung der Ämter geht. So könnten die Grünen sogar fünf Ministerien und ein Staatssekretariat bekommen. Beschlossene Sache ist wohl Leonore Gewessler mit dem Mega-Ressort Umwelt und Verkehr.

Auch Soziales und Justiz - hier gilt Alma Zadic als Favoritin - sollen zu den Grünen wandern. Bildung und Wissenschaft dürften getrennt werden. Dem Vernehmen nach wird Heinz Faßmann wieder Unterrichtsminister, Forschung und Wissenschaft werden grün.

Außenministerium als Verhandlungsmasse
Noch nicht klar ist, wer das Außenministerium erhält. Das Ressort ist ein wichtiger Teil der Verhandlungsmasse, wenn es in den kommenden Tagen darum geht, die letzten Kompromisse zu schließen.

Das Winterpalais zeigt bereits Schwächen
Das altehrwürdige Winterpalais ist das viele Hin und Her übrigens nicht gewohnt. Das Gebäude zeigt bereits mehr Schwächen als die Verhandler. So manche Türschnalle hat sich bereits gelöst …

Doris Vettermann, Kronen Zeitung

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