Philipp Aschenwald (unten im Bild), Daniel Huber und Jan Hörl fielen Schlussmann Stefan Kraft im Auslauf jubelnd um den Hals. Das ÖSV-Quartett wusste auch ohne Blick auf die große Anzeigetafel, dass es gerade das Teamspringen im polnischen Wisla gewonnen hatte. „Eine neue Erfahrung für mich, als Letzter oben zu sitzen und so viel Vorsprung zu haben. Es ist mir Gott sei Dank noch ein guter Sprung gelungen“, grinste Kraft.
Die heimischen Skispringer brachen damit auch gleich den Startfluch. Seit 2011 hatten die sonst so erfolgreichen Österreicher keinen Weltcup-Auftakt gewonnen. Damals führte Andi Kofler vor Gregor Schlierenzauer und Thomas Morgenstern einen Triple-Erfolg im finnischen Ruka an.
Ein Sieg im Teamspringen hat mindestens vier Väter. In Wisla verdienten sich Philipp Aschenwald („das war richtig geil. Über dem Vorbau hat es mich angepackt“) und Daniel Huber („Während dem Flug habe ich mir dann gedacht: Fahr ihn einfach aus, scheißegal, mach keinen Telemark“) mit zwei Superweiten aber ein Extra-Lob.
Einzel neue Aufgabe
Zeit zum Feiern gab es nach dem Springen nicht. Heute Vormittag wartet mit dem ersten Einzelspringen schon die nächste Aufgabe. „Neuer Tag, neue Chance. Es sind aber viele echt gut gehupft, das wird ein richtiger Kampf“, sagt Kraft.
Norbert Niederacher/Wisla








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