22.09.2019 22:52 |

TV-Elefantenrunde

Wahlkampf-Endspurt mit hitziger TV-Debatte

Im monatelangen Wahlkampf hat nun die letzte Woche begonnen - eingeläutet von der Elefantenrunde der Privatsender am Sonntagabend. Noch vor dieser teils hitzig geführten Debatte wurde zudem eine aktuelle Umfrage präsentiert: Demnach wissen immer noch zwölf Prozent der Österreicher nicht, wen sie am Sonntag wählen.

Der Zielsprint des Wahlkampfes ist ein Fernsehmarathon: Nach der jüngsten „Krone“-Elefantenrunde und den ORF-„Pressestunden“ mit den Chefs von ÖVP und SPÖ taten sich die Privatsender für eine Diskussion der Spitzenkandidaten zusammen: Puls 4, Servus TV und ATV luden am Sonntagabend zum großen Schlagabtausch. Dabei ging es vor allem um die Gruppe der Unentschlossenen: Auf diese zwölf Prozent, also rund 570.000 Wähler, stürzen sich die Parteien und versuchen sie auf ihre Seite zu ziehen.

Und dabei ging es am Sonntagabend teilweise hitzig zu: Der erste der drei Teile der Elefantenrunde widmete sich dem Thema „Transparenz und Spenden“.

Moderatorin Corinna Milborn ließ dabei viel zu, die Spitzenkandidaten nahmen einander laufend gegenseitig ins Visier.

Grünen-Chef Werner Kogler etwa forderte Kurz in puncto Parteispenden auf, „nicht immer so viel zu schwindeln“. Dem ÖVP-Chef wiederum sprang hie und da Freiheitlichen-Obmann Norbert Hofer zur Seite, wenn Peter Pilz eine seiner Attacken ritt.

In der zweiten Runde der Debatte ging es dann um das Klima, auch um das politische. Eingeleitet wurde die Passage mit einem Video von Musikstar Andreas Gabalier, der sich über das „politische Hickhack“ beschwerte - offenbar ohne Erfolg, denn beim letzten Thema des Abends, der Migration, ging es noch einmal richtig turbulent zu.

Neueste Umfrage prognostiziert Platz 2 für die SPÖ
Und doch scheint die Reihung der Parteien am kommenden Sonntag weitgehend festzustehen. In eine aktuelle Umfrage des Meinungsforschers Peter Hajek im Rahmen der Elefantenrunde der Privatsender kommt die ÖVP auf 34 Prozent, die SPÖ liegt auch in dieser Erhebung bei 22 Prozent. Die FPÖ landet mit 20 Prozent auf dem dritten Platz. dahinter folgen mit 13 Prozent die Grünen, die NEOS kommen in der Umfrage auf acht Prozent. Der abermals angriffige Pilz konnte mit seiner Liste JETZT zwar zulegen - aber zwei Prozent sind noch immer deutlich unter der Hürde für den Einzug ins Parlament.

Zwölf Prozent sind immer noch unentschlossen
In der Sendung wurde zudem eine neue Umfrage präsentiert, laut der immer noch mehr als jeder Zehnte - also rund eine halbe Million Wahlberechtigte - nicht genau weiß, welcher Partei er am kommenden Sonntag die Stimme geben wird.

Kronen Zeitung/krone.at

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